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Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Veh

Fußball-Bundesliga Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Veh

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat die Konsequenzen aus der wochenlangen Talfahrt gezogen und die Trennung von Trainer Armin Veh einen Tag nach dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt vollzogen. Dies gab die Eintracht am Sonntagvormittag bekannt.

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Frankfurt/Main. Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich von Trainer Armin Veh getrennt. Einen Tag nach dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt reagierte der Tabellen-16. damit auf die Talfahrt der Hessen. „Es ist nie schön, einen Trainer zu entlassen. Wir werden zeitnah handeln“, sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen am Sonntag. Es ist der sechste Trainerwechsel in dieser Bundesliga-Saison.  

In einer Club-Mitteilung hatte Bruchhagen betont, dass Veh „bis zuletzt unser Vertrauen gehabt“ habe. „Dennoch wollen wir mit einem Trainerwechsel der Mannschaft im Abstiegskampf einen wichtigen Impuls geben, damit wir den Klassenerhalt schaffen.“ 

Die Frankfurter warten seit sieben Spielen auf einen Sieg und sind auf den Relegationsrang abgerutscht. Vorerst übernimmt Co-Trainer Reiner Geyer das Training. Der endgültige Veh-Nachfolger soll schon im nächsten Spiel am Sonnabend bei Borussia Mönchengladbach auf der Bank sitzen. 

Der 55-jährige Veh war zu Beginn der Saison zur Eintracht zurückgekehrt. Er besaß einen Kontrakt bis 2017. Schon zwischen 2011 bis 2014 hatte er die Hessen trainiert. In der vergangenen Spielzeit hatte er den VfB Stuttgart betreut, trat aber im November 2014 zurück.  

Bereits am Sonnabend hatte sich nach dem Spiel gegen Ingolstadt angedeutet, dass sich bei der Eintracht in der Trainerfrage etwas tun würde. „Ich weiß es nicht, keine Ahnung“, entgegnete Veh sichtlich angeschlagen auf die Frage nach seiner Zukunft. „Darauf möchte ich nicht antworten“, sagte er zu den „Armin raus“-Rufen der Fans. Vorstandschef Bruchhagen stellte sich erst gar nicht den Fragen der Journalisten. „Wir müssen das jetzt erst einmal sacken lassen und entscheiden dann“, meinte Sportdirektor Hübner. Diese Entscheidung fiel - wie erwartet - gegen Veh aus.  

Schon vor der Trennung waren mehrere Namen als mögliche Nachfolger gehandelt worden. Der ehemalige Gladbacher, Augsburger und Hertha-Coach Jos Luhukay, der Ex-Lauterer Kosta Runjaic, der frühere Hoffenheimer Markus Gisdol, Mirko Slomka und Eintracht-Jugendtrainer Alexander Schur wurden bereits genannt. Auch über Tayfun Korkut wird spekuliert. Mit dem ehemaligen Trainer von Hannover 96 hatte die Eintracht vor der Verpflichtung von Veh schon einmal gesprochen.

dpa/sid

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