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Werder Bremen scheitert in Lotte

Erste Runde Werder Bremen scheitert in Lotte

Pleite für zwei Bundesligisten in der ersten Runde des DFB-Pokal: Werder Bremen unterlag Sonntag bei den Sportfreunden Lotte mit 1:2. Bereits am Sonnabend hatte RB Leipzig im Elfmeterschießen gegen Dynamo Dresden verloren.

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Leipzigs Spieler (vorn Willi Orban) gehen nach dem Spiel zu ihren Fans. 

Quelle: Thomas Eisenhuth/dpa

Berlin. Fußball-Bundesligist Werder Bremen muss erneut eine bitte Erstrunden-Pleite im DFB-Pokal hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik unterlag am Sonntag verdient beim Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte mit 1:2 (1:1) und hat bis zum Bundesliga-Auftakt am kommenden Freitag beim FC Bayern München noch viel Arbeit vor sich. Matthias Rahn (8. Minute) und Andre Dej (54.) besiegelten vor der Lotter Rekordkulisse von 10 059 Zuschauern im ausverkauften Frimo-Stadion das frühe Aus der Norddeutschen. Zlatko Junuzovic (45.) hatte zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt.

RasenBallsport Leipzig ist im brisanten Sachsen-Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals an Dynamo Dresden überraschend gescheitert. Der Aufsteiger verlor eine Woche vor seiner Bundesliga-Premiere gegen den Zweitliga-Neuling im Elfmeterschießen 4:5 (2:2, 2:0). Die vier Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04 und der 1. FC Köln erreichten gegen unterklassige Gegner dagegen die zweite Runde.

Leipzig ging gegen Dresden bereits nach einer Viertelstunde in Führung und baute den Vorsprung mit einem Foulelfmeter kurz vor der Halbzeit auf 2:0 aus. Die Gastgeber kamen in der 47. Minute – ebenfalls durch einen verwandelten Elfmeter – aber wieder heran und glichen in der 78. Minute aus. Beide Dynamo-Treffer erzielte Stefan Kutschke. Im Elfmeterschießen hatte Dynamo dann die besseren Nerven. Dresden-Torwart Marvin Schwebe parierte den Schuss von Dominik Kaiser.

Kaiserslautern scheitert gegen Halle

Auch Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ist überraschend ausgeschieden. In einer packenden Partie mussten die Pfälzer gegen Drittligist Halle nachsitzen und verloren 3:4 (3:3, 2:1). Die Roten Teufel gaben zweimal eine Führung aus der Hand.

Champions-League-Aspirant Borussia Mönchengladbach hatte beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel lange Zeit Probleme. Die "Fohlen" mussten bis zur 55. Minute warten, ehe Julian Korb den Siegtreffer erzielte. Der 1:0-Erfolg war keine Glanzleistung, reichte aber vier Tage vor dem Rückspiel in den Königsklassen-Playoffs gegen Young Boys Bern zum Weiterkommen.

Dennis Aogo brachte Schalke früh auf Kurs. In seiner ehemaligen fußballerischen Heimat Freiburg zirkelte der Defensivmann den Ball in der 10. Minute gegen den FC Villingen 08 in den Winkel. Neuzugang Breel Embolo erhöhte wenig später auf 2:0 (19.). Die "Knappen" bauten das Ergebnis in der zweiten Spielhälfte weiter aus, ließen jedoch den Ehrentreffer für Villingen zu. Schalke gewann die Partie 4:1.

Köln zeigt sich siegessicher

Der 1. FC Köln feierte beim Sechstligisten BFC Preussen einen ungefährdeten Sieg. Neuzugang Konstantin Rausch schoss die Mannschaft von Coach Peter Stöger per Freistoß in Führung. Die Rheinländer erspielten sich eine Vielzahl guter Torchancen, und Anthony Modeste nutzte eine dieser Gelegenheiten zum 2:0 (45.). Im zweiten Durchgang baute der FC den Vorsprung weiter aus und schraubte das Ergebnis auf 7:0 (2:0).

Wie der FC benötigte auch der SC Freiburg eine Standardsituation, um in Führung zu gehen. Vincenzo Grifo verwandelte einen Foulelfmeter in der 20. Minute gegen den SV Babelsberg souverän, Janik Haberer erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Die Breisgauer siegten schließlich ähnlich ungefährdet, wenn auch nicht ganz so hoch wie Köln, 4:0 (2:0).

Bereits am Freitag hatten Bayern München (5:0 bei Carl Zeiss Jena ), der FC Augsburg (2:0 beim FV Ravensburg ) und der FC St. Pauli (3:0 beim VfB Lübeck ) für Favoritensiege gesorgt. Die 2. Runde wird am 26. August von Oliver Bierhoff ausgelost. Der Manager der Nationalmannschaft greift nach dem Eröffnungsspiel der Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und SV Werder Bremen in die Lostrommel.

Von Gerald Fritsche, dpa

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