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Glänzende Premiere für Breitenreiter

Schalke gewinnt in Nikosia Glänzende Premiere für Breitenreiter

In der Hitze von Zypern ist der FC Schalke 04 cool geblieben und hat seinem Trainer André Breitenreiter eine perfekte Europapokal-Premiere beschert. Der Bundesliga-Fünfte gewann am Donnerstag zum Auftakt der Europa League hochverdient mit 3:0 (2:0) bei APOEL Nikosia. Joel Matip (28. Minute) und Top-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (35./71.) erzielten bei hochsommerlichen Temperaturen die Treffer. 

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Leroy Sané in Aktion.

Quelle: dpa

Nikosia. Vor rund 17.000 Zuschauern sah Nikosias Tomas de Vincenti in der 77. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.  Nach dem klaren Sieg können die Schalker nun den Gruppenspielen gegen Asteras Tripolis und Sparta Prag optimistisch entgegensehen. In der Schlussphase kamen zudem Pierre Emile Højbjerg zu seinem Debüt im Schalke-Trikot und Sidney Sam zu seiner Saisonpremiere und rundeten den gelungenen Abend aus Schalker Sicht ab.

Huntelaar traf zunächst mit einem sehenswerten 30-Meter-Schuss in den Torwinkel und schloss später einen Konter zu seinem 48. Treffer im 73. Europapokal-Spiel ab. Selbstbewusst können die Königsblauen jetzt auch direkt nach Stuttgart weiterreisen, wo am Sonntag die Liga-Partie gegen den noch sieglosen VfB ansteht.

Gegen Nikosia ließen sich die Schalker von dem hektischen Anrennen der Gastgeber in der Anfangsphase nicht beirren. Breitenreiter hatte die Erfolgself vom 2:1-Sieg gegen Mainz nur auf einer Position verändert. Leroy Sané ersetzte Eric-Maxim Choupo-Moting, der wegen eines fiebrigen Infekts zu Hause geblieben war. Die Gäste übernahmen schnell die Kontrolle und kamen zu guten Chancen durch Max Meyer (8.) und Johannes Geis (22.), die jeweils die Latte trafen.

Wenig später machte es Matip per Kopf nach Vorlage von Geis besser und erzielte die hochverdiente Führung. Sieben Minuten später erhöhte Huntelaar, der nach Zuspiel von Meyer spektakulär verwandelte. Kapitän Benedikt Höwedes, der erstmals nach seiner viermonatigen Zwangspause wieder zum Kader zählte und auf die Mittelmeerinsel mitgeflogen war, konnte sich entspannt zurücklehnen. Denn auch auf Schlussmann Ralf Fährmann war Verlass: Der Torwart hielt kurz vor der Pause gegen Konstantinos Makridis (40.) und Pieros Sotiriou (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel fiel die Qualität des Spiels etwas ab. Die Gastgeber waren spielerisch doch zu limitiert, um Breitenreiters Team ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Schalker wiederum agierten in der Offensive nicht mehr ganz so zielstrebig und effektiv wie in den ersten 45 Minuten. Leon Goretzkas vermeintlicher Treffer wurde wegen Abseits zurecht aberkannt (63.), doch acht Minuten später machte Huntelaar mit seinem zweiten Treffer alles klar.

dpa

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