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Dortmund und Leverkusen im Achtelfinale

Europa League Dortmund und Leverkusen im Achtelfinale

Zwei deutsche Teams sind weiter, zwei sind raus: Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund stehen im Achtelfinale der Europa League. Jürgen Klopps FC Liverpool musste dagegen beim 1:0 Sieg gegen den FC Augsburg bis zum Abpfiff zittern. Schalke 04 unterliegt Donezk mit 0:3.

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Dortmund ist weiter

Borussia Dortmund hat ohne Probleme das Achtelfinale der Europa League erreicht. Beim Champions-League-Absteiger FC Porto machte der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga mit einem 1:0 (1:0) das Weiterkommen am Donnerstag perfekt. Ausgerechnet der fünfmalige Welttorhüter des Jahres Iker Casillas zerstörte mit seinem Eigentor (23. Minute) die anfangs vielleicht noch vagen Hoffnungen der Portugiesen auf ein kleines Fußball-Wunder. Eine Woche nach dem 2:0-Hinspielsieg kontrollierte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel die Partie im Estádio do Dragão und konnte es sich sogar leisten, in der Pause Weltmeister Mats Hummels und Ilkay Gündogan in der Kabine zu lassen.

Klopps Liverpool ist zu stark

Jürgen Klopp hat mit seinem FC Liverpool die bemerkenswerte Europa-League-Tournee des FC Augsburg beendet. Der personell enorm geschwächte Bundesligist musste sich am Donnerstag an der Fußball-Kultstätte Anfield unglücklich mit 0:1 (0:1) geschlagen geben und schied nach dem torlosen Hinspiel in der Zwischenrunde aus. James Millner sorgte in der fünften Minute mit einem zweifelhaften Handelfmeter 45 000 Zuschauern für den Sieg der Mannschaft von Coach Klopp. Da halfen auch der herausragende FCA-Rückhalt Marwin Hitz und der große Kampfgeist der Schwaben nichts mehr.

Die Augsburger hatten zwar gegen eine wacklige Liverpool-Defensive durchaus Chancen auf die Sensation, doch auch mit dem nach einer Verletzungspause spät eingewechselten Torjäger Raúl Bobadilla blieben sie wie vor einer Woche ohne Treffer. Nach dem bitteren Aus in der bravourösen Premierensaison auf Europas kleiner Fußball-Bühne gilt die volle Konzentration des Bundesliga-13. nun dem Abstiegskampf.

Roger Schmudt darf jubeln

Roger Schmidt hat mit Bayer 04 Leverkusen vor seiner Bundesliga-Zwangspause den Einzug ins Achtelfinale der Europa League perfekt gemacht. Die Werksmannschaft des national zunächst für drei Spiele gesperrten Trainers setzte sich am Donnerstagabend vor heimischer Kulisse mit 3:1 (1:1) gegen Sporting Lissabon durch. F ußball-Nationalspieler Bellarabi sorgte in der 30. Minute für die Führung. Nach dem Ausgleich durch João Mário (39.) war er mit einem tollen Distanzschuss (65.) auch für den zweiten Treffer verantwortlich. Drei Minuten vor Schluss erzielte Hakan Calhanoglu vor 26 585 Zuschauern das 3:1. 

Leverkusen steht nach dem 1:0 im Hinspiel und dem Sieg im eigenen Stadion erstmals seit 2011 in der Runde der besten 16 in der Europa League. Sporting, das auf einige Stammspieler verzichtete, konnte auch im zwölften Versuch keinen Sieg in Deutschland erzielen. Allerdings muss Bayer am Sonntag beim FSV Mainz womöglich auch auf Kapitän Stefan Kießling verzichten, der Angreifer musste nach einer Stunde schwer humpelnd vom Platz gebracht werden.

Schalke blamiert sich gegen Donezk

Nach einer desolaten Vorstellung hat sich der FC Schalke 04 sang- und klanglos aus der Europa League verabschiedet. Der Fußball-Bundesligist musste sich am Donnerstag in der eigenen Arena dem ukrainischen Meister Schachtjor Donezk mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Vor nur 45 308 Zuschauern erzielten der Brasilianer Marlos (27. Minute), der Argentinier Facundo Ferreyra (63.) und Viktor Kowalenko (78.) im Zwischenrunden-Rückspiel die Tore für den UEFA-Cup-Sieger von 2009. Nach dem 0:0 im Hinspiel vor einer Woche zeigte die Mannschaft von Trainer André Breitenreiter eines ihrer schlechtesten Saisonspiele und wurde am Ende sogar vorgeführt.

Die Offensive um den erneut schwächelnden Klaas-Jan Huntelaar war viel zu harmlos und entwickelte bis auf die ersten zehn Minuten praktisch keine Torgefahr. Nach den turbulenten Tagen mit der Entscheidung für Christian Heidel als Nachfolger von Manager Horst Heldt im Sommer und jetzt vier Pflichtspielen ohne Sieg stecken die Schalker nun endgültig in einer sportlichen Krise. Auf europäischer Ebene ist der Club so früh raus wie seit 2008/2009 nicht mehr.

dpa

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