Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Leicester-Fans gewinnen fast 10 Millionen Euro

Wettquote 5000:1 Leicester-Fans gewinnen fast 10 Millionen Euro

Das Fußballwunder von Leicester City macht eine Handvoll Fußballfans nicht nur glücklich, sondern auch reich – und mehrere Wettanbieter um insgesamt zehn Millionen Euro ärmer. Dank einer Wettquote von 5000:1. Nur einer dürfte sich ärgern – weil er ausgerechnet dieses Jahr nicht gewettet hat.

Voriger Artikel
Irrer Meisterjubel von Leicester City
Nächster Artikel
HAZ-Fielmann-Fußballschule startet wieder

Einige Fans von Leicester City haben durch den Meistertitel viel Geld gewonnen.

Quelle: EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

London. Die drei größten englischen Wettanbieter müssten insgesamt 7,7 Millionen Pfund (9,8 Millionen Euro) an Leicester-Fans auszahlen, berichtet der US-Sportsender ESPN nach einer Umfrage. Zwar hätten nur wenige Menschen darauf gewettet, dass der Low-Budget-Verein englischer Meister wird. Aber der Titelgewinn war am Anfang der Saison auch so unwahrscheinlich, dass die Wettquote bei 5000:1 lag. Wer also ein Pfund auf Leicester gesetzt hat, bekommt jetzt 5000 Pfund zurück.

Der Sportsender ESPN hat einige Beispiele zusammengetragen:

  • Die 20-jährige alte Karisma Kapoor und ihre Tante Simmi hätten im August jeweils ein Pfund auf Leicester als englischer Meister gewettet, erzählten sie ESPN. Zusammen gewannen sie jetzt 10.000 Pfund. "Ein bisschen werde ich sparen, etwas werde ich für einen Urlaub ausgeben, und ich werde meinem Bruder Champions-League-Karten kaufen."
  • Der 39-jährige Leigh Herbert setzte sogar fünf Pfund auf den Leicester-Titel, wie er ESPN erzählte. Im April sei er zwar auf ein Angebot des Buchmachers eingegangen und habe sich einen Teil seines Gewinns schon auszahlen lassen: 5600 Pfund. Denn da standen die Chancen schon recht gut, dass Leicester am Ende oben stehen würde. Jetzt, nachdem die Mannschaft tatsächlich englischer Meister ist, bekommt Herbert noch einmal 15.000 Pfund überwiesen.

Ein Leicester-Fan dürfe sich dagegen ärgern, dass er dieses Mal nicht gewettet hat:

  • Der ehemalige Economist-Chefredakteur John Micklethwait wettet seit 20 Jahren immer 20 Pfund auf einen Erfolg von Leicester, wie er auf Bloomberg schrieb. Nur in diesem Jahr habe er darauf verzichtet, weil er nach New York gezogen sei – und dort seien Sportwetten nicht erlaubt. Sonst wäre er jetzt 100.000 Pfund reicher.

Noch etwas zur Wettquote: Dass Leicester den Meistertitel gewinnt, hielten die englischen Buchmacher vor Saisonbeginn genauso wahrscheinlich wie

  • den Fall, dass der Yeti oder das Monster von Loch Ness gefunden werden
  • oder dass der heißeste Tag des Jahres auf Weihnachten fällt
  • oder dass eine Frau den Trainerposten eines Premier-League-Teams übernimmt

Aus Sicht der Buchmacher war es dagegen wahrscheinlicher, dass 

  • der Papst für die Glasgow Rangers spielt, traditionell ein Verein für Protestanten (4000:1)
  • Elvis lebt (2000:1)
  • Queen Elizabeth an Weihnachten die englischen Single-Charts anführt (1000:1)
  • der englische Tennis-Star Andy Murray sein erstes Kind nach seinem ärgsten Rivalen Novak (Djokovic) benennt (500:1)
  • Barack Obama die Verschwörungstheorie bestätigt, dass die Mondlandung nie stattgefunden hat (500:1)

Irrer Meisterjubel von Leicester City

Den größten Moment der Vereinsgeschichte von Leicester City hielt Spieler Christian Fuchs auf Video fest.

wer/sid

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fußball
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr
Anzeige