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Spieler von Maccabi Haifa attackiert

Freundschaftsspiel in Österreich Spieler von Maccabi Haifa attackiert

Der Nahostkonflikt wirft seine Schatten auch auf den Sport: Bei einem Freundschaftsspiel zwischen Maccabi Haifa und dem OSC Lille im österreichischen Bischofshofen attackierten propalästinensische Fußballfans aus Protest gegen die israelische Militäroffensive Spieler von Maccabi Haifa.

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Auf dem Spielfeld wurden israelische Spieler von propalästinensischen Fans während eines Freundschaftsspiels in Österreich angegriffen.

Quelle: Twitter

Bischofshofen. Bei einem Freundschaftsspiel in Österreich zwischen Mannschaften aus Israel und Frankreich haben propalästinensische Fußballfans aus Protest gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen den Rasen gestürmt. Die Fans rannten drei Minuten vor Schluss mit palästinensischen Fahnen auf das Spielfeld in Bischofshofen und griffen mehrere Spieler der Mannschaft von Maccabi Haifa an. Nach einem Handgemenge wurden sie von Sicherheitsleuten fortgeführt. Der Schiedsrichter brach das Spiel aus Sicherheitsgründen ab. Die Mannschaft von OSC Lille führte zu diesem Zeitpunkt 2:0. Maccabi Haifa erklärte anschließend gegenüber der "Jerusalem Post", der Club glaube an "Koexistenz und Toleranz". "Wir verurteilen die Gewalt, die gegen uns eingesetzt wurde. Dies geschah nicht wegen Sport oder Fußball, sondern weil wir ein Team sind, das Israel repräsentiert."

Am Sonnabend tritt Maccabi Haifa gegen den SC Paderborn an. Das Spiel im österreichischen Wörgl wird unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden: Wer ins Stadion will, wird seinen Personalausweis vorzeigen müssen.

Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat unterdessen auf den anti-israelischen Vorfall bei einem Fußballspiel in Bischofshofen mit Empörung reagiert. "Gäste, die sich in Österreich aufhalten, haben das Recht, das in Sicherheit zu tun; unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer religiösen Zugehörigkeit", erklärte Faymann am Donnerstag.

 

Die israelische Armee geht seit 16 Tagen gegen die palästinensische Hamas-Bewegung im Gazastreifen vor, um den Raketenbeschuss Israels zu unterbinden. Bei dem Einsatz wurden mehr als 700 Palästinenser getötet, die meisten von ihnen Zivilisten. International wächst die Kritik an der hohen Zahl ziviler Opfer.

afp

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