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Götze wartet auf Signal von Ancelotti

FC Bayern München Götze wartet auf Signal von Ancelotti

Mario Götze zieht es nicht mit Macht weg vom FC Bayern – schon gar nicht im Winter. Der Weltmeister möchte weiter ein "Gesicht" des Rekordmeisters werden. Und er fragt sich: Was will der neue Coach?

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Bayerns Mario Götze am Sonnabend bei einem Pressetermin in Katar.

Quelle: Andreas Gebert/dpa

Doha. Fußball-Weltmeister Mario Götze hat zumindest einen vorzeitigen Abschied vom FC Bayern in der Winterpause "definitiv" ausgeschlossen. Der 23 Jahre alte Nationalspieler bekräftigte im Trainingslager des deutschen Rekordmeisters in Katar zugleich die Zielsetzung, in Zukunft eine dominantere Rolle beim Bundesliga-Tabellenführer spielen zu wollen. "Ich möchte natürlich beim FC Bayern ein Gesicht werden und auch mit meinen Leistungen dazu beitragen, sehr, sehr erfolgreich spielen zu können. Ich möchte Verantwortung übernehmen, ja", sagte Götze am Samstag in Doha.

"Ich habe bis 2017 Vertrag. Ich bin glücklich. Ich bin froh, bei Bayern zu sein", versicherte der Nationalspieler, der nach einer schweren Oberschenkelverletzung auf ein Comeback im kommenden Monat hofft. Dass er auch in der kommenden Saison definitiv für Bayern spielen werde, könne er nicht garantieren: "Im Fußball ist das schwierig. Dann würde man sich auch wieder in eine gewisse Ausgangsposition begeben. Das ist alles noch Zukunft." Götze spielt in der zweiten Saisonhälfte auch um eine mögliche Vertragsverlängerung beim Bundesliga-Herbstmeister.

Seine Zukunft in München hänge natürlich auch maßgeblich von den Vorstellungen des künftigen Trainers Carlo Ancelotti ab. Götze hofft in nächster Zeit auf ein Gespräch mit dem Italiener, der im Sommer Pep Guardiola nachfolgen wird. "Das wird sich zeigen, ob er das machen wird. Natürlich ist es wichtig, wie der Trainer plant, wie der Verein plant. Das ist für jeden Spieler wichtig", betonte Götze. Ein Klarheit schaffender Austausch mit Ancelotti mache aus seiner Sicht Sinn: "Alles andere wäre auch komisch."

"Ich würde mich definitiv freuen, mit ihm zusammenzuarbeiten", sagte der Nationalspieler zu Ancelotti. Über seinen ehemaligen Dortmunder Trainer Jürgen Klopp, der ihn angeblich zum FC Liverpool locken möchte, äußerte sich Götze positiv: "Ich hatte eine tolle Zeit mit ihm, das steht außer Frage. Er hat mir viel beigebracht, er ist ein großartiger Trainer."

Aktuell sei für ihn aber allein entscheidend, schnellstmöglich wieder fit zu werden. Götze setzte auch am trainingsfreien Tag der Mannschaft sein persönliches Aufbauprogramm in Doha fort. Auch andere Akteure wie der zuletzt erkältete Arjen Robben arbeiteten individuell an ihrer Fitness. Weltmeister Manuel Neuer legte zusammen mit Nachwuchskeeper Christian Früchtl (15) sogar eine Extraschicht Torwarttraining ein.

Am Abend wollte ein Großteil der Münchner Profis das Tennisfinale zwischen dem Weltranglistenersten Novak Djokovic und dem Spanier Rafael Nadal beim ATP-Turnier in Doha besuchen.

dpa

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