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Costa Rica gewinnt im Elfmeterschießen

Achtelfinale gegen Griechenland Costa Rica gewinnt im Elfmeterschießen

Die Niederlande haben mit viel Glück das WM-Viertelfinale erreicht. Sie siegten dank zwei später Tore 2:1 gegen das lange Zeit bessere Team aus Mexiko und treffen nun auf Costa Rica. Das Team aus Mittelamerika gewann mit 6:4 im Elfmeterschießen gegen Griechenland.

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Traf zum 1:0 und verwandelte seinen Elfmeter: Costa Ricas Bryan Ruiz.

Quelle: rtr

Recife. Costa Rica hat zum ersten Mal das Viertelfinale bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Die Mittelamerikaner gewannen am Sonntag in Recife das Achtelfinal-Duell der Außenseiter gegen Griechenland mit 5:3 im Elfmeterschießen. Vor 41 242 Zuschauern in der Arena Pernambuco hatte es nach 120 Minuten durch Tore von Bryan Ruiz (52.) für Costa Rica und den Dortmunder Bundesliga-Profi Sokratis (90.+1) 1:1 ((1:1, 0:0) gestanden. In der 66. Minute sah Oscar Duarte wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

In der Runde der letzten Acht trifft Costa Rica am Samstag (22.00 Uhr) in Salvador auf die Niederlande. Der Vizeweltmeister setzte sich in einem dramatischen Achtelfinale in Fortaleza mit viel Glück 2:1 (0:0) gegen Mexiko durch. Vor 58 817 Zuschauern erzielten Wesley Sneijder (88. Minute) und Klaas-Jan Huntelaar (90.+4/Foulelfmeter) die späten Tore der Holländer. Giovani dos Santos (48.) erzielte die Führung für die lange besseren Mexikaner, die ihre erste Teilnahme an einem WM-Viertelfinale seit 1986 dicht vor Augen hatten und nach dem Abpfiff enttäuscht auf dem Rasen lagen.

Algeriens Coach Vahid Halilhodzic wird im WM-Achtelfinale gegen Deutschland wohl auf die Startelf vom 1:1 gegen Russland setzen. Laut algerischen Medienberichten würde Kapitän Madjid Bougherra in dem 4-2-3-1-System dann erneut auf der Bank sitzen. Der Abwehrchef hatte im Gruppenfinale wegen einer leichten Wadenverletzung pausiert, ist aber wieder einsatzfähig. Dennoch werde Halilhodzic an diesem Montag (22.00 Uhr MESZ/ZDF) auf Essaid Belkalem setzen, schrieb „La Liberté“. Der 1,90 Meter große Verteidiger vom FC Watford sei mit seiner Statur und Kraft gegen die deutsche Offensive effektiver.

Nach Uruguays Achtelfinal-Aus gegen Kolumbien steht fest, dass sich die Rekordstrafe gegen Luis Suárez bis zu den Qualifikationsspielen für die nächste Fußball-WM zieht. Der für eine Beißattacke verbannte Stürmer hat erst eine Partie der Neun-Pflichtspiele-Sperre verbüßt. Erreicht die Celeste das Halbfinale der Copa América 2015, würde sie beim Turnier in Chile sechs Partien bestreiten und Suárez mindestens noch zwei Spiele in der Ausscheidung zur WM 2018 in Russland fehlen.

Derweil plagen Belgiens Coach Marc Wilmots vor dem Achtelfinale gegen die USA Abwehrsorgen. Nach dem WM-Aus von Anthony Vanden Borre wegen eines Wadenbeinbruchs haben bei den Roten Teufeln weitere Defensivspieler Verletzungsprobleme. Auch am Sonntag war unklar, ob Thomas Vermaelen, Laurent Ciman und vor allem Kapitän Vincent Kompany rechtzeitig bis zur Partie am Dienstagabend in Salvador fit werden. Es sei „unmöglich zu sagen“, wer auflaufen könne, betonte Wilmots.

Sein Amtskollege Oscar Tabárez hat seine sportliche Zukunft nach Uruguays Achtelfinal-Aus gegen Kolumbien offengelassen. Es gebe „ein vages Angebot“ vom Verband, den auslaufenden Vertrag zu verlängern, berichtete der Coach nach der 0:2-Niederlage in Rio de Janeiro. Es werde von seiner Seite aus keine Initiative geben. Tabárez hatte die Celeste zum vierten Platz bei der WM 2010 und zum Gewinn der Copa América im folgenden Jahr geführt. Altstar Diego Forlán (35) kündigte hingegen bereits an, seine Auswahlkarriere fortsetzen zu wollen.

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