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"In 7000 Jahren noch nie so gedemütigt"

Messi erzürnt Ägypter "In 7000 Jahren noch nie so gedemütigt"

Eigentlich wollte Weltfußballer Lionel Messi nur seine Schuhe für einen guten Zweck zur Versteigerung überlassen - doch seine großzügige Geste sorgt in Ägypten für großen Ärger.

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Lionel Messi sorgt mit seinen Schuhen für Ärger.

Quelle: dpa

Kairo. Weltfußballer Lionel Messi hat mit einer eigentlich gut gemeinten Geste den Zorn vieler Ägypter auf sich gezogen. Im Rahmen eines Interviews mit einem ägyptischen Fernsehsender hatte der Argentinier der Moderatorin seine Fußball-Schuhe überlassen, um diese für einen guten Zweck zu versteigern. In der arabischen Welt gilt der Schuh allerdings als unreines Kleidungsstück und die großzügige Spende damit als Beleidigung.

Seit das Video am vergangenen Wochenende ausgestrahlt wurde, sieht sich Messi deshalb heftiger Kritik ausgesetzt. "In den vergangenen 7000 Jahren wurden wir Ägypter noch nie so gedemütigt", schimpfte etwa der Politiker Said Hasasin, präsentierte dann in einer Fernseh-Show einen seiner eigenen Schuhe und kündigte wütend an: "Ich werde dich mit meinem Schuh schlagen, Messi." Auch Azmy Meghahed, Sprecher des ägyptischen Fußball-Verbands, attackierte Messi scharf. "Unsere armen Menschen brauchen seine Schuhe nicht", sagte er: "Wenn er uns beleidigen will, soll er sich die Schuhe auf seinen Kopf legen."

Mona El-Sharkawy, die Messi interviewt hatte, verteidigte dagegen sein Verhalten: "Das ist so falsch", sagte die Moderatorin: "Das ist einfach Tradition in unserer Show, dass Prominente uns Gegenstände schenken."

sid

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