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Keine Überraschungen im DFB-Aufgebot
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Fußball Nationalmannschaft Keine Überraschungen im DFB-Aufgebot

Joachim Löw verzichtet bei der Nominierung für das Länderspiel in Frankreich wie erwartet auf personelle Überraschungen. Mit bewährten Kräften soll das erste Erfolgserlebnis 2013 gelingen. Eine Einsatzgarantie im Tor bekam aber Rückkehrer René Adler.

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Joachim Löw benennt seinen Kader für das knifflige Test-Länderspiel gegen Frankreich und kann dabei auf fast alle seine Stammkräfte bauen.

Quelle: dpa

Frankfurt/Main. Mit bewährten Kräften und Rückkehrer René Adler im Tor startet Joachim Löw ins Länderspieljahr 2013. Der Bundestrainer gab dem Schlussmann vom Hamburger SV am Freitag bei der Nominierung seines Kaders für die Partie am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD) in Frankreich eine Einsatzgarantie. „Rene Adler hat in der Bundesliga eine sehr starke Hinserie gespielt. Nachdem er gegen die Niederlande in unser Aufgebot zurückgekehrt ist, hat er nun eine Chance verdient, sich gegen Frankreich zu beweisen“, sagte Löw.

Wie erwartet verzichtete Löw auf personelle Überraschungen. Alle 23 Spieler gehörten bereits mehrfach zum DFB-Aufgebot. Alle Akteure außer Adler, Schalkes Julian Draxler, HSV-Verteidiger Heiko Westermann waren auch schon bei der EM 2012 dabei. „Ich denke, dass wir einen sehr guten Kader haben, den wir aber auch benötigen, um den technisch enorm starken Franzosen auf Augenhöhe begegnen zu können“, sagte Löw.

Adler hatte letztmals im November 2010 in Schweden (0:0) für Deutschland gespielt. Seinen Stammplatz hatte er durch seine Rippenverletzung bereits im Sommer 2010 an Manuel Neuer verloren, der durch eine gute WM-Leistung zur Nummer eins aufstieg. Dieser Status ist ihm trotz des Adler-Einsatzes in Paris weiter gewiss, versicherte Löw. „Aktuell ist er unsere klare Nummer eins.“

Mit dem Aufgebot vom Novemberspiel in den Niederlanden (0:0) ist der DFB-Kader nicht zu vergleichen. Damals hatten unter anderen Mario Gomez, Sami Khedira, Miroslav Klose und Mesut Özil verletzt oder angeschlagen abgesagt. Diesmal hat Löw bis auf dne langzeitverletzten Münchner Holger Badstuber (Kreuzbandriss) wieder sein stärkstes Personal zur Verfügung. Nachrücker wie Roman Neustädter, Sebastian Jung oder U21-Kapitän Lewis Holtby müssen wieder ins zweite Glied.

Nicht nominiert wurde Stefan Kießling von Bayer Leverkusen. Löw setzt im Angriff weiter auf Klose und Gomez. „Mario Gomez ist nach seiner langen Verletzung wieder in guter körperlicher Verfassung“, sagte Löw. „Wie auch Miroslav Klose bringt er auf der Position des zentralen Stürmers alle Voraussetzungen mit, um unsere Spielphilosophie umzusetzen.“ Die „Bild“-Zeitung hatte am Freitag berichtet, dass Kießling für die Spiele im März gegen Kasachstan wieder nominiert werde. Dazu äußerte sich der Bundestrainer in der DFB-Pressemitteilung nicht.

dpa

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