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Kontrollausschuss-Chef kündigt Strafe an

Ermittlungsverfahren gegen Bayer-Trainer Kontrollausschuss-Chef kündigt Strafe an

Der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses hat bereits vor der offiziellen Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens eine Strafe für den Leverkusener Trainer Roger Schmidt angekündigt. Der 48-Jährige wurde zu einer Stellungnahme zu den Vorkommnissen im Bayer-Heimspiel gegen Borussia am Sonntag aufgefordert.

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Leverkusens Trainer Roger Schmidt (links) diskutiert mit dem vierten Offiziellen Christoph Bornhorst.

Quelle: Marius Becker/dpa

Frankfurt/Main. "Es wird sicher eine Sanktion geben. Aber welche, das kann ich noch nicht sagen", sagte Anton Nachreiner am Montag gegenüber Sport1. Man werde versuchen "eine schuldangemessene Sanktion zu finden".

Schmidt hatte am Vortag während des Bundesliga-Spiels zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund (0:1) eine knapp zehnminütige Unterbrechung provoziert, weil er nach einem entsprechenden Verweis von Schiedsrichter Felix Zwayer nicht auf die Tribüne gehen wollte. Dass der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes deshalb Ermittlungen aufnehmen wird, gilt als sicher. Grundlage dafür kann aber nur ein Sonderbericht des Schiedsrichters sein, der im Laufe des Montags beim DFB in Frankfurt am Main eingehen sollte.

Der weitere Verfahrensweg sieht vor, dass der Kontrollausschuss eine Stellungnahme von Schmidt einfordern und danach eine Anklage vor dem DFB-Sportgericht erheben wird. Bereits am "Dienstagnachmittag oder am Mittwoch" werde es eine Entscheidung geben, kündigte Nachreiner an. Er kritisierte den Leverkusener Trainer ausdrücklich. "So ein Verhalten ist noch nie da gewesen. Es war sehr ungewöhnlich, dass das ein Trainer so praktiziert", sagte er. "Wenn der Trainer einfach nicht gehen will, was soll der Schiedsrichter da noch machen? Ein Spieler muss auch gehen, wenn er des Feldes verwiesen wird, auch, wenn es ein umstrittener oder ungerechter Platzverweis ist."

Trotz dieser Aussagen kann über das Ausmaß der Strafe für Schmidt derzeit nur spekuliert werden. Die Rechts- und Verfahrensordnung des DFB sieht laut Paragraph 8 "für Nichtbefolgung der Anordnungen des Schiedsrichters eine Sperre von einer Woche bis zu drei Monaten" vor. Allerdings gilt dieser Paragraph nur für "Strafen gegen Spieler".

dpa

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