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Wolfsburg kassiert erneute Niederlage

31. Spieltag Wolfsburg kassiert erneute Niederlage

Der HSV hat die Abstiegsnöte von Werder Bremen vergrößert, der VfL Wolfsburg hat eine erneute Niederlage kassiert und die Bayern ziehen souverän ihre Runden zur Meisterschaft – ein Überblick über den 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga.

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Am Boden: Wolfsburg kassierte eine erneute Niederlage.

Quelle: dpa

Wolfsburg kassiert erneute Niederlage

Der FC Augsburg hat mit dem dritten Sieg in Serie einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Beim erneut enttäuschenden VfL Wolfsburg gewannen die Schwaben am Samstag 2:0 (1:0). Winter-Neuzugang Alfred Finnbogsason (1. Minute) und Halil Altintop (57.) mit seinem ersten Saisontor schossen das Team von Trainer Markus Weinzierl zum sechsten Auswärtssieg der Saison.

Punktet Eintracht Frankfurt am Samstag nicht gegen Mainz 05, ist der direkte Abstieg für Augsburg nur noch theoretisch möglich. Auch auf den Relegationsrang beträgt der Vorsprung des FCA nun bereits fünf Zähler. Bitter war der wichtige Erfolg für die Gäste dennoch: Kapitän Paul Verhaegh bei seinem Comeback und Daniel Baier mussten vorzeitig verletzt vom Feld.

Leverkusen dreht Spiel auf Schalke

Bayer Leverkusen hat mit einer spektakulären Aufholjagd einen weiteren großen Schritt Richtung Champions League gemacht und den Hoffnungen des FC Schalke 04 auf die Königsklasse einen Dämpfer versetzt. Schalke sah nach einer Klasseleistung in der ersten Hälfte und Treffern von Eric Maxim Choupo-Moting (14. Minute) und Youngster Leroy Sané (29.) schon wie der Sieger aus. Doch Julian Brandt (54.), Karim Bellarabi (56.) und Javier Hernadez (60.) drehten das Topspiel des 31. Bundesliga-Spieltags am Samstagabend mit großer Moral innerhalb von nur sechs Minuten komplett von 0:2 auf 3:2.

Mit dem sechsten Sieg in Serie hat Leverkusen seinen Vorsprung auf Schalke auf neun Punkte ausgebaut und kann für die Königsklasse planen. Auf den Tabellenvierten Hertha BSC und nächsten Gegner am kommenden Wochenende hat Leverkusen fünf Zähler Vorsprung. Für die seit vier Partien sieglosen Königsblauen geht es in den restlichen drei Partien wohl nur noch darum, überhaupt einen Europacup-Platz abzusichern. Klaas-Jan Huntelaar (5.) scheiterte per Foulelfmeter früh an Nationalkeeper Bernd Leno.

Stuttgart nach 0:3 gegen Dortmund im Abstiegskampf

Borussia Dortmund hat die Abstiegssorgen beim VfB Stuttgart massiv vergrößert und eine vorzeitige Meisterschaft des FC Bayern München verhindert. Beim souveränen 3:0 (2:0) gegen die Schwaben demonstrierte der Pokalfinalist am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga seine große Qualität. Shinji Kagawa (21. Minute) und der erst 17 Jahre alte Christian Pulisic (45.) trafen am Samstag schon vor der Pause für die Borussen, die auch im zwölften Spiel nacheinander gegen Stuttgart ungeschlagen blieben. Henrich Mchitarjan krönte seine starke Leistung mit dem 3:0 nach 56 Minuten.

Im Gegensatz zum 1:3 im Pokal-Viertelfinale knapp elf Wochen zuvor brachte Stuttgart den BVB nie wirklich in Gefahr. Während Dortmund auch das dritte Pflichtspiel seit dem bitteren Aus in der Europa League gewann, hat der VfB drei Spieltage vor dem Saisonende weiterhin nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Sollte Frankfurt am Sonntag gegen Mainz gewinnen, wäre Rang 17 nur noch drei Zähler entfernt.

Köln besiegt Darmstadt mit 4:1

Der 1. FC Köln hat sich dank der Doppelpacks von Anthony Modeste und Marcel Risse aller Abstiegssorgen entledigt. Der Franzose Modeste war beim 4:1 (2:1) gegen Aufsteiger SV Darmstadt 98 mit seinen Saisontreffern 13 und 14 in der 4. und 35. Minute ebenso zweimal erfolgreich wie Risse. Mit einem herrlichen Außenrist-Tor zum 3:1 (52.) und dem 4:1 in der 75. Minute machte er am Samstag den wichtigen Dreier der Elf von Trainer Peter Stöger perfekt.

Nach vier Heimniederlagen in der Fußball-Bundesliga in Serie stockte der FC seinen Punktestand auf 40 auf. Die Hessen, die vor dem 31. Spieltag sechsmal nacheinander ungeschlagen waren, kamen durch Jerome Gondorf nur zum zwischenzeitlichen 1:1 (12.) und müssen bei 35 Zählern noch um den Klassenverbleib bangen.

Zähes 2:0 für die Bayern in Berlin

Die Bayern-Party zum 26. Meistertitel ist verschoben - und auch Hertha BSC kann die Rückkehr auf die internationale Fußball-Bühne noch nicht feiern. Nach dem glanzlosen 2:0 (0:0) in Berlin könnten die Münchner die historische vierte Meisterschaft nacheinander nun wie von Weltmeister Thomas Müller gewünscht in einer Woche im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach perfekt machen. Zunächst aber gilt alle Konzentration dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League am Mittwoch bei Atlético Madrid.

Am 31. Spieltag sorgten Arturo Vidal mit Glück (47. Minute) und Douglas Costa (79.) mit einem wunderschönen Distanzschuss ins lange Eck vor 76 233 Fans im ausverkauften Berliner Olympiastadion für den 26. Saisonsieg in 31 Bundesliga-Spielen. Mit sieben Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund geht Bayern in die letzten drei Liga-Partien. Der Sieg des BVB in Stuttgart verhinderte am Samstag die vierte Meisterfeier der Münchner nach einem Erfolg über Hertha.

HSV rettet sich aus der Abstiegszone

Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia gewann das hitzige 104. Duell der beiden Traditionsklubs etwas glücklich mit 2:1 (2:0) und verschärfte damit die Abstiegssorgen des ungeliebten Nordrivalen drastisch.
Gefeierter Mann im Volksparstadion war ausgerechnet der zuletzt viel gescholtene HSV-Angreifer Lasogga: Erst traf der kantige Mittelstürmer nach mustergültiger Hereingabe von Nicolai Müller (5.), dann erhöhte er per Kopf nach einer punktgenauen Flanke von Matthias Ostrzolek (32.). Den Bremer Anschlusstreffer markierte der eingewechselte Anthony Ujah in der 65. Minute aus abseitsverdächtiger Position.

Bilder zum Spiel Hamburger SV gegen Werder Bremen.

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Mit seinen ersten Toren seit 154 Tagen stahl Lasogga auch Bremens Top-Torjäger Claudio Pizarro die Show. Der zuletzt formstarke Peruaner (21 Tore in 32 Spielen gegen den HSV) scheiterte mit einem Strafstoß (57.) an HSV-Keeper Jaroslav Drobny, der den rotgesperrten René Adler auch sonst glänzend vertrat.

dpa

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