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Werder schafft mit 1:0-Sieg direkte Rettung

Letzter Bundesliga-Spieltag Werder schafft mit 1:0-Sieg direkte Rettung

Mit einem in der Schlussphase erkämpften Sieg hat Werder Bremen die Rettung in der Bundesliga geschafft: Nach dem 1:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt verließen die Bremer den 16. Tabellenplatz. Die Eintracht muss stattdessen in der Relegation gegen Nürnberg antreten. Der VfB Stuttgart steigt als 17. direkt ab.

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Frankfurt muss in die Relehgation

Werder Bremen bleibt in der Fußball-Bundesliga, Eintracht Frankfurt muss in die Relegation. Ein spätes Tor von Papy Djilobodji zwei Minuten vor Schluss brachte den Bremern am letzten Spieltag einen umjubelten 1:0 (0:0)-Sieg in diesem Abstiegskampf-Endspiel. Werder verdrängte die Hessen damit noch von Platz 15.

Mit einem erst in den Schlussminuten erzielten Tor hat Werder Bremen im direkten Abstiegsduell gegen Eintracht Frankfurt 1:0 gewonnen und bleibt in der Bundesliga. Spieler und Fans feierten ausgelassen.

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Die Eintracht muss nun in zwei Spielen am 19. und 23. Mai gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Nürnberg weiter um den Ligaverbleib kämpfen. Neun Punkte in den letzten vier Saisonspielen waren für eine vorzeitige Rettung nicht genug. Immerhin blieb den noch vor vier Wochen weit abgeschlagen auf Platz 17 stehenden Frankfurtern am Samstag der direkte Abstieg erspart, da der Tabellenvorletzte VfB Stuttgart sein Spiel beim VfL Wolfsburg zeitgleich 1:3 verlor.

Unterschiedlicher hätte die Anfahrt zu diesem wichtigen Spiel für beide Teams nicht sein können. Werder hatte am Samstag wieder einmal die ganze Stadt hinter sich. Tausende Fans bildeten auf den letzten Metern zum Stadion ein grün-weißes Spalier. Die Eintracht dagegen kam auf ihrem Weg zum Weserstadion kaum durch. Der Mannschaftsbus wurde von Bremer Fans angefeindet und zum Teil sogar beworfen.

Stuttgart verliert und steigt ab

Der VfB Stuttgart muss zum zweiten Mal nach 1975 aus der Fußball-Bundesliga absteigen. Beim 1:3 (0:2) am letzten Spieltag der Saison ergab sich der schwäbische Traditionsclub nahezu kampf- und leidenschaftslos in seine 19. Saisonniederlage. So oft hatte der VfB, der als Vorletzter in die Zweite Liga muss, zuvor noch nie in einer Spielzeit verloren. Maximilian Arnold (11. Minute) und André Schürrle (29./90.+2) besiegelten mit ihren Toren für Wolfsburg die sechste Pleite in Serie für das Team von Trainer Jürgen Kramny, der vor einer ungewissen Zukunft bei den Schwaben steht. Der zukünftige Wolfsburger Daniel Didavi traf per Freistoß (78.) zum Ehrentreffer der Schwaben.

Schon zur Halbzeit pfiffen die mehreren tausend mitgereisten Stuttgarter Anhänger ihr Team lautstark aus. Die Unterstützung hatten die enttäuschten Fans bereits während der ersten Halbzeit aufgegeben. Schon nach dem 1:3 am 33. Spieltag gegen Mainz waren die erbosten VfB-Anhänger auf den Platz gestürmt und hatten für Tumulte gesorgt. Diesmal beließen sie es bei Transparenten, die sie zu Beginn der zweiten Hälfte ausrollten und damit die Clubführung angriffen. "Keine Ahnung, keine Planung, kein Konzept. Vorstand raus" stand auf einem.

HSV beendet Saison mit Auswärtssieg

Der FC Augsburg hat seinen Saisonabschluss in der Fußball-Bundesliga verpatzt und Trainer Markus Weinzierl in dessen wohl letztem Spiel mit einer Niederlage verabschiedet. Die Schwaben verloren am Samstag daheim gegen den Hamburger SV mit 1:3 (1:1). In der Tabelle zogen die Hanseaten am FCA vorbei. Nach der Augsburger Führung durch Alfred Finnbogason (11. Minute) drehten Michael Gregoritsch (36./75.) und Nicolai Müller (62.) die Partie. Beide Teams hatten sich den Klassenverbleib schon zuvor gesichert.

Zur Zukunft von Weinzierl gaben die Augsburger vor dem Spiel nichts Neues bekannt. Der 41-Jährige soll wohl nächster Coach bei Schalke 04 und damit Nachfolger von André Breitenreiter werden, der seinen Weggang aus Gelsenkirchen am Samstag bereits via "Sky" verkündete.

Schalke-Sieg rettet Breitenreiter nicht

Trainer André Breitenreiter ist bei seinem Abschiedsspiel mit dem FC  Schalke 04 direkt in die Europa League eingezogen. Mit einem 4:1 (2:1)-Sieg bei 1899 Hoffenheim sicherten sich die "Königsblauen am letzten Spieltag den fünften Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga. Unmittelbar vor dem Anpfiff am Samstag hatte Breitenreiter in einem Sky-Interview erklärt, dass nach der Begegnung Schluss sei für ihn auf Schalke. Als wahrscheinlicher Nachfolger für den 42-Jährigen gilt seit Monaten Markus Weinzierl vom FC Augsburg.

Die Kraichgauer beendeten eine Zittersaison auf Rang 14. Vor 30 150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim trafen Klaas-Jan Huntelaar (7. Minute), Eric Maxim Choupo-Moting (14.) und Leroy Sané (56.) für die Gäste. Mark Uth (41.) hatte die TSG zwischenzeitlich auf 1:2 herangebracht. Hoffenheims Fabian Schär (89.) unterlief noch ein Eigentor.

Dortmund verpatzt Generalprobe fürs Pokalfinale

Borussia Dortmund hat in der Generalprobe für das Pokal-Endspiel gegen den FC Bayern eine nur mäßige Vorstellung geboten. Eine Woche vor dem Showdown der deutschen Fußball-Branchenführer in Berlin musste sich das Team von Trainer Thomas Tuchel gegen den 1. FC Köln mit einem 2:2 (1:2) begnügen. Vor 81 359 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna sorgten die Torschützen Anthony Modeste (27.) und Milos Jojic (44.) am Samstag für den verdienten Punktgewinn der Kölner. Die Treffer für den BVB, der als einziger Bundesligist in dieser Saison ohne Heimschlappe blieb, erzielten Gonzalo Castro (11.) und Marco Reus (75).

Anders als im vergangenen Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg blieben Pfiffe gegen den künftigen Münchner Mats Hummels weitgehend aus. Nur einige Ultras von der Südtribüne bekundeten erneut ihren Unmut, obwohl Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor der Partie via Stadionmikrofon um "einen fairen Umgang" mit dem Kapitän gebeten hatte: "Wir haben noch ein großes Ziel. Das können wir nur erreichen, wenn wir alle zusammenhalten. Wir wollen den DFB-Pokal wieder dahin holen, wo er eigentlich hingehört."

Gladbach sichert sich Platz 4

Mit dem ersten Auswärtssieg seit mehr als einem halben Jahr hat Borussia Mönchengladbach am 34. Spieltag auch die letzten Restzweifel am vierten Tabellenplatz ausgeräumt. Das Team von Trainer André Schubert gewann am Samstag beim SV Darmstadt 98 mit 2:0 (1:0) und ist damit in der kommenden Saison in den Playoffs zur Champions League dabei. Vor 17 000 Zuschauern erzielten Thorgan Hazard (31. Minute) und André Hahn (63.) die Treffer für die Gäste. Dem Aufsteiger tat die Niederlage nicht mehr weh. Die Hessen hatten den Klassenerhalt bereits zuvor perfekt gemacht.

Beide Teams ließen es angesichts der weitgehenden Bedeutungslosigkeit der Partie von Beginn an sehr locker angehen. Bei den Gastgebern feierte Torwart Lukasz Zaluska sein Bundesliga-Debüt, weil Stammkeeper Christian Mathenia wegen einer Handverletzung passen musste. Zaluska hatte aber zunächst keine Gelegenheit sich auszuzeichnen, weil die Gäste erst einmal kaum gefährlich wurden. In der 17. Minute hatte er aber Glück, dass ein Schuss des starken Hahn an die Latte knallte.

Nullnummer in Mainz

Europapokal, Europapokal skandierten die Zuschauer. Der FSV Mainz 05 hat zum Abschied von Manager Christian Heidel erstmals in der Vereinshistorie die Gruppenphase der Europa League erreicht. Im zum Finale hochstilisierten letzten Saisonspiel der Fußball-Bundesliga reichte den Rheinhessen am Samstag gegen den Konkurrenten Hertha BSC Berlin ein 0:0 zur Sicherung des sechsten Tabellenplatzes. Die über weite Strecken besseren Kicker aus der Hauptstadt, die in der 88. Minute Niklas Stark mit der Gelb-Roten Karte verloren, müssen nach dem Sieg von Schalke 04 in Hoffenheim mit dem siebten Rang vorlieb nehmen und in die Qualifikation.

Erst nach der Partie wurde es vor 33 800 Zuschauern in der Coface Arena emotional, als der Kolumbianer Elkin Soto für einige Sekunden in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. Danach wurden Heidel und der 35-jährige Soto, der erstmals nach seiner schweren Knieverletzung im Kader war und in seine Heimat zurückkehrt, feierlich verabschiedet.

Leverkusen erfüllt die letzte Pflicht

Bayer Leverkusen hat die finale Bundesliga-Pflicht in einem unterhaltsamen Spiel mit einem 3:2 (2:1) gegen den FC Ingolstadt erfüllt. Allerdings kam der Fußball-Werksclub gegen die engagierten Gäste nur schwer in Tritt und geriet durch das Tor von Matthew Leckie (16. Minute) zunächst ins Hintertreffen. Charles Áranguiz (32.) und und Kevin Kampl (37.) sorgten vor 29 220 Zuschauern vor der Pause noch für die 2:1-Führung der Leverkusener. Stefan Kießling (61.) erhöhte für die Platzherren auf 3:1. Den Anschlusstreffer erzielte Moritz Hartman (69./Foulelfmeter).

Bayer 04 hatte sich bereits vorzeitig als Tabellendritter für die Champions League qualifiziert, Aufsteiger Ingolstadt konnte den Klassenverbleib ebenfalls vorher schon sichern. Für Gäste-Trainer Ralph Hasenhüttl, der in der nächsten Saison Liga-Neuling RB Leipzig coachen wird, war es das Abschiedsspiel.

dpa

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