Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Aussprache

Löw und Bierhoff beenden Streit mit DFB


Im Streit zwischen der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft und der Führung des Deutschen Fußball- Bundes (DFB) ist es zum Schulterschluss gekommen. Joachim Löw und Oliver Bierhoff bezeichneten den Streit offiziell als beigelegt.
Bundestrainer Joachim Löw will sich jetzt auf die WM konzentrieren.

Bundestrainer Joachim Löw will sich jetzt auf die WM konzentrieren.

© dpa

Die DFB-Spitze und die sportliche Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben das Ende ihres Streits offiziell verkündet. „Wir haben eine gemeinsame Linie gefunden bis zur WM“, sagte Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag in Frankfurt am Main. DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach betonte bei der Pressekonferenz: „Die Chose ist vorbei.“

Die Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung des Bundestrainers sollen indes erst nach der Weltmeisterschaft fortgesetzt werden. Vorher würde es nach den jüngsten Vorkommnissen „keinen Sinn“ machen, erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Löw ergänzte: „Nach der WM wird man dann sehen.“

Zwanziger betonte, dass Löw gemeinsam mit seinem Trainerteam und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff die deutsche Auswahl bei der WM zum Erfolg führen soll. „Dieser Erfolg ist nur mit diesem Trainer machbar“, sagte Zwanziger. Ob diese Konstellation auch nach dem am 11. Juni beginnenden Turnier Bestand haben wird, ist unklar. “Über das, was nachher kommt, haben wir uns keine Gedanken gemacht“, sagte Löw.

Am Vormittag waren die Beteiligten zu Gesprächen zusammengekommen. Eine Unterredung mit Zwanziger kommentierte Bierhoff: „Man konnte nicht mehr von Eiszeit reden.“ Alle Protagonisten des tagelangen Hickhacks räumten ein, Fehler gemacht zu haben. „Wir haben Stress untereinander gehabt“, gab Niersbach zu.

Noch am Wochenende hatten sich beide Seiten scheinbar unversöhnlich gegenübergestanden. Löw hatte besonders das vom DFB an ihn gestellte 48-Stunden-Ultimatum zur Annahme eines Vertragsangebotes gestört. Mit einem Bundestrainer gehe man so nicht um, hatte der Nationalcoach kritisiert.

Der 50-Jährige hatte die heftigen Irritationen auch in zwei Krisengesprächen mit Zwanziger nicht ausräumen können und erklärt, er wolle sich fortan völlig auf die WM-Vorbereitung konzentrieren.

dpa

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Meistgelesene Sport-Artikel

Anzeige

Die wichtigsten Sporttermine

Roter Kanal

Wie hat mein Verein gespielt?

Fußball-Tabellen

Alle Ergebnisse der Bezirks-, Kreis-, Ober- und natürlich auch Bundesliga finden Sie in unseren Fußball-Tabellen schnell und übersichtlich.

Anzeige


Top