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Magath fordert Videobeweis für die Bundesliga

Nach Fehlentscheidung bei Bayern-Spiel Magath fordert Videobeweis für die Bundesliga

Der frühere Meistertrainer Felix Magath hat die Einführung des Videobeweises in der Fußball-Bundesliga gefordert. "Die Liga braucht einen Fernseh-Schiri - sofort!", schrieb der 62-Jährige in seiner Kolumne für den Kölner Express, tz und die Hamburger Morgenpost.

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Ex-Trainer Felix Magath fordert die Einführung von Videobeweisen in der Bundesliga.

Quelle: dpa/Archiv

Magaths Ansatzpunkt ist die Fehlentscheidung Knut Kirchers (Rottenburg), die Bayern München am Samstag in der 90. Minute den Foulelfmeter zum 2:1-Sieg gegen den FC Augsburg bescherte. Auch Kircher selbst hatte im Nachhinein eingeräumt, dass ihm und seinen Assistenten ein Fehler unterlaufen war. "Und immer noch verweigert sich der Fußball solch einer Möglichkeit, die das Spiel nicht verändern, sondern fairer machen würde", schrieb Magath: "Es braucht nur 10 Sekunden. 10 Sekunden und man hat genug gesehen. Genug, um es richtig einzuordnen und zu entscheiden." Erst am Wochenende war bekannt geworden, dass der brasilianische Verband CBF auf Initiative der heimischen Klubs beim Thema Videobeweis einen Vorstoß plant.

Ab 2016 sollen in der ersten Liga kritische Entscheidungen von einem Videorichter gefällt werden. Zunächst soll nun beim Weltverband der Antrag gestellt werden, als erster Verband offiziell den Videobeweis einführen zu dürfen. Bislang sind nur technische Hilfsmittel wie das Hawk-Eye in der Bundesliga erlaubt, um auf Tor oder Nicht-Tor zu entscheiden. Der Videorichter in Brasilien soll sich Spielszenen in der Wiederholung und Zeitlupe nochmals anschauen, um Fehler des Schiedsrichter zu verhindern, heißt es laut brasilianischen Medien.

Die Regelhüter des IFAB der FIFA haben allerdings bislang noch nicht der Einführung des Videobeweises zugestimmt. Ein brasilianischer Alleingang erscheint deshalb nicht realistisch. In den Niederlanden hatte es bereits zuletzt Tests in Bezug auf den Videobeweis gegeben.

sid

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