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Manager Arnold verlängert bei Eintracht bis 2019

Braunschweig Manager Arnold verlängert bei Eintracht bis 2019

So eine lange Zusammenarbeit ist im deutschen Profi-Fußball eine Rarität. Nach Trainer Torsten Lieberknecht bleibt auch der Sportliche Leiter Marc Arnold beim Zweitliga-Tabellenführer Eintracht Braunschweig.

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Eintracht-Manager Marc Arnold.

Quelle: dpa (Archiv)

Braunschweig. Eintracht Braunschweig setzt weiterhin auf personelle Kontinuität. Fünf Wochen nach Trainer Torsten Lieberknecht hat auch Manager Marc Arnold seinen Vertrag beim Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga vorzeitig verlängert. Der 46-jährige Sportliche Leiter unterschrieb am Donnerstag gut gelaunt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. "Das ist keine spontane, sondern eine logische Entscheidung", kommentierte der frühere Profi seinen Verbleib bei den traditionsbewussten Niedersachsen.

Bereits seit 2008 arbeitet das Duo Lieberknecht/Arnold für die Eintracht, die im Gegensatz zu den meisten anderen Clubs seit acht Jahren keinen Trainer oder Manager entlassen hat. "Das ist in der Tat für den Profifußball auf diesem Niveau sehr ungewöhnlich", erklärte Arnold. "Wir haben ein sehr vertrauensvolles Verhältnis", ergänzte er mit Blick auf Lieberknecht. Der hatte Anfang Oktober seinen Kontrakt beim deutschen Meister von 1967 sogar bis 2020 verlängert. Trainer und Manager haben ein gemeinsames Ziel. Sie möchten wie 2013 in die erste Liga aufsteigen und dann dort nicht nur eine Saison bleiben. "Durch den Aufstieg haben wir gesehen, wie schön es in der Bundesliga sein kann", erinnerte Arnold an das einjährige Gastspiel im Oberhaus. Es endete zwar mit dem sofortigen Abstieg, an dem Eintracht Braunschweig im Gegensatz zu anderen Vereinen aber nicht zerbrach.

Die Vereinsführung hielt – ungewöhnlich genug - auch nach dem Abstieg an der Sportlichen Leitung fest. Lieberknecht und Arnold bauten die Mannschaft um und haben damit früher als erwartet Erfolg. Derzeit führt das homogene Eintracht-Team mit 26 Punkten die Tabelle an und die Fans sind schon wieder im Aufstiegsfieber. "Das ist eine schöne Momentaufnahme. Wir haben eine gute Mannschaft, aber es sind noch 22 Spiele zu absolvieren. Wohin das am Ende führt, wird man sehen", beurteilte Arnold etwas vorsichtiger die Chancen auf die erste Liga.

Die Geschäftsführung ist mit der Arbeit des Managers sehr zufrieden. "Gemeinsam wollen wir die Eintracht weiterentwickeln und in eine erfolgreiche Zukunft führen", erklärte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt zu der Einigung. Und Arnold, der als Profi mit Borussia Dortmund deutscher Meister war, fühlt sich in der Stadt und im Verein gleichermaßen wohl. "Hier leben rund 250.000 Menschen und es ist faszinierend zu sehen, welch große Rolle die Eintracht in der Stadt spielt", sagte der Langzeit-Manager.

dpa

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