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Werders erster Sieg

Bundesliga-Debüt von Skripnik Werders erster Sieg

Mit Viktor Skripnik ist der Erfolg zu Werder Bremen zurückgekehrt. Bei seiner Trainer-Premiere in der Fußball-Bundesliga führte der Nachfolger des entlassenen Robin Dutt den bisherigen  Tabellenletzten am Samstag zum 2:1 (1:1) beim FSV Mainz 05 und zum ersten Sieg im zehnten Saisonspiel.

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Der Bremer Franco Di Santo (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:1 zusammen mit seinen Mitspielern.

Quelle: dpa

Mainz. Matchwinner war der Argentinier Franco Di Santo, der in der 44. und 50. Minute traf. Werder verdiente sich vor 31 017 Zuschauern den ersten Dreier durch leidenschaftlichen Einsatz. Mainz kassierte nach starkem Beginn und der frühen Führung durch den sechsten Saisontreffer von Shinji Okazaki (3.) die erste Heimniederlage der laufenden Runde.

Skripnik stellte im Vergleich zum 2:0-Erfolg im DFB-Pokal in Chemnitz mit Ludovic Obraniak und Zlatko Junuzovic zwei neue Kräfte in die Startelf. Mainz 05 änderte seine Formation gleich auf vier Positionen und legte einen Blitzstart hin. Etwas mehr als zwei Minuten waren gespielt, da lag der Ball schon im Bremer Tor. Okazaki narrte gleich drei Gegenspieler und überlistete Torhüter Raphael Wolf mit einem Schuss ins rechte Eck.

Werder hatten dem Mainzer Sturmlauf zunächst kaum etwas dagegen zu setzen. Okazaki war nahe an seinem zweiten Treffer, seinen Kopfball lenkte Wolf aber mit den Fingerspitzen zur Ecke (6.). Die 05er drängten auf den zweiten Treffer, Yunus Malli verfehlte das Tor nur hauchdünn (22.). Den schnellen Angriffen der Rheinhessen nach Ballgewinnen fehlte aber häufig der präzise letzte Pass. Immer öfters  bekamen die Bremer noch einen Fuß dazwischen.

Nach vorn lief bei Werder nicht viel. Erst als Mainz das Tempo drosselte, kam das Skripnik-Team zu mehr Spielanteilen. In der 35. verfehlte Fin Bartels nur knapp einen Pass von Di Santo. Zum schmeichelhaften Ausgleich verhalf den Bremern ein Foulelfmeter. Bartels fiel im Zweikampf mit Loris Karius. Zwar konnte der 05-Keeper den Strafstoß von Di Santo abwehren, doch der Argentinier köpfte den Abpraller ins Netz.

Der Treffer setzte Kräfte bei den Bremern frei. Nach der Pause bestimmten sie zunächst das Geschehen und gingen verdient in Führung. Geschickt überlupfte Felix Kroos die Mainzer Abwehr, Di Santo kam völlig frei an den Ball und ließ Karius mit einem Heber keine Chance. Werder vergab in der Folgezeit weitere gute Chancen. So verpasste Di Santo (55.) eine Hereingabe nur knapp, Clemens Fritz traf mit seinem Schuss nur drei Minuten später den Pfosten.

Die Mainzer Dominanz der ersten halben Stunde war völlig dahin. Immer mehr Fehler schlichen sich ins Spiel ein, während bei den Gästen das Selbstbewusstsein wuchs. Die 05er drängten zwar auf den Ausgleich, ernsthaft in Gefahr geriet das Bremer Tor nicht mehr.

dpa

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