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Paderborn feiert dritten Sieg

Breitenreiter: "Unglaublich stolz" Paderborn feiert dritten Sieg

45 Minuten lang boten der SC Paderborn und Eintracht Frankfurt Gähn-Fußball. In der zweiten Halbzeit dann drehte der Aufsteiger auf - und Trainer André Breitenreiter wechselte den Sieg ein.

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Paderborns Daniel Brückner (von links), Moritz Stoppelkamp und Stefan Kutschke jubeln nach dem 3:1-Sieg.

Quelle: dpa

Paderborn. Die Zuschauer schwenkten ihre blau-schwarzen Schals und Fahnen, die Stadionregie spielte die Klassiker "Oh, wie ist das schön" und "So ein Tag, so schön wie heute" ein. Der SC Paderborn sorgt in der Fußball-Bundesliga weiter für Furore und begeistert seine Fans. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen feierte am Sonntag mit dem 3:1 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt bereits den dritten Saisonsieg und kletterte auf den siebten Tabellenplatz.

"Ich kann meine Gefühle noch gar nicht richtig beschreiben. Ich bin unglaublich stolz", sagte Paderborns Trainer André Breitenreiter im TV-Sender Sky nach seinem glücklichen Händchen mit den Einwechslungen. Die Joker Marvin Ducksch (66.) und Stefan Kutschke (85.) sowie Kapitän Uwe Hünemeier (79.) erzielten vor 15.000 euphorischen Fans in der ausverkauften Benteler-Arena die Treffer, nachdem Alex Meier (57.) die insgesamt enttäuschende Eintracht in Führung geschossen hatte. Mit den Worten "Emotion, Leidenschaft, Herz und absoluter Siegeswille" charakterisierte Breitenreiter die zweite Halbzeit, "in der wir begeisternden Fußball gespielt haben". 

Die Frankfurter dagegen verpassten den Sprung auf Platz drei. "Wir mussten diese Partie nicht verlieren", sagte Trainer Thomas Schaaf. "Wir haben nicht richtig nachgelegt. Die Verbissenheit war im Spiel der Paderborner mehr zu sehen. Wir haben einen Tick zu wenig getan." Vorstandschef Heribert Bruchhagen sagte: "Uns bleibt nichts anderes übrig als das anzuerkennen. Paderborn hat mit viel Physis gepowert." Das Duell zweier personell gebeutelter Teams wurde erst in der zweiten Halbzeit ansehnlich und unterhaltsam. Beide Mannschaften starteten äußerst verhalten ohne echte Torraumszenen in die Partie. Die Gäste aus Frankfurt fanden kaum ein Mittel gegen den gut organisierten Aufsteiger. Nach einer halben Stunde rief Frankfurts Coach Schaaf seinen Kapitän Meier zu sich an die Seitenlinie und erteilte dem Angreifer neue Anweisungen. 

Doch für Meier & Co. gab es in der ersten Halbzeit kein Durchkommen in der Offensive. Takashi Inui probierte es aus 18 Metern, doch der Schuss des Japaners ging weit über das Tor. Inui bemühte sich zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Makoto Hasebe um Struktur und Ordnung im Spiel der Hessen. Tatsächlich kontrollierten die Gäste die Partie weitgehend - nachdem Paderborn die bis dato größte Chance vergab. In der elften Minute setzte sich der engagierte Süleyman Koc auf der rechten Seite durch, flankte auf Elias Kachunga, doch die einzige Paderborner Sturmspitze traf den Ball nicht richtig.

Nach dem Wechsel erhöhten erst die Hessen Tempo und Offensivbemühungen. Nach feinem Zuspiel von Inui ließ Meier mit seiner Direktabnahme von der Strafraumgrenze Paderborn-Schlussmann Lukas Kruse keine Chance. Vom Innenpfosten sprang der Ball zur Frankfurter Führung ins Netz. Paderborns Trainer André Breitenreiter reagierte auf Meiers fünftes Saisontor mit einem Doppelwechsel und brachte Ducksch und Kutschke. Nur zwei Minuten nach der Einwechslung bediente Kutschke seinen Mitspieler Ducksch und der 20 Jahre alte Angreifer traf per Bogenlampe zum 1:1. Die Gastgeber drehten danach auf und boten ihren begeisterten Fans endlich ein spätes Offensiv-Spektakel. Hünemeier und Kutschke trafen zum verdienten 3:1-Endstand.

dpa

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