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Spiele gegen Greifswald? TSV Havelse winkt ab

Plan aus Mecklenburg Spiele gegen Greifswald? TSV Havelse winkt ab

Droht den niedersächsischen Fußball-Regionalligisten bald eine Auswärtsfahrt nach Greifswald? Kommt demnächst der FC Hansa Rostock zum Gastspiel ins Wilhelm-Langrehr-Stadion nach Havelse? Die Vereine aus Mecklenburg würden gern in der Regionalliga Nord spielen.

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Für Deniz Cicek (TSV Havelse, l.) und Markus Ballmert (96 II) könnte es in Zukunft in der 4. Liga neue Gegner geben. Foto: Petrow

Quelle: sp / Sielski

Hannover. Wenn es nach dem Willen von Joachim Masuch, Präsident des Landesfußballverbands Mecklenburg-Vorpommern (LFVMV), geht, dann wird das so kommen. Der 65-Jährige möchte seinen Verband gern aus dem Nordostdeutschen Fußballverband lösen und in den Norddeutschen Fußballverband führen. Die Folge: Vereine aus Mecklenburg-Vorpommern würden künftig in der Regionalliga Nord spielen.

„Wir stehen noch am Anfang einer Meinungsbildung“, sagt Karl Rothmund, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV). Bis zu einem möglichen Zusammenschluss sei es noch ein weiter Weg. Aber Rothmund sagt auch ganz deutlich: „Die Bestrebungen werden nicht an Niedersachsen scheitern.“ Auch der Vizepräsident des Norddeutschen Fußballverbands, Hans-Ludwig Meyer, sagte: „Wir sehen den Beitritt sehr positiv.“ Das Projekt würde eine gemeinsame Tradition fortsetzen. Die Mecklenburger waren am 15. April 1905 zusammen mit Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen Gründungsmitglied des Norddeutschen Fußballverbandes.

Die sportlichen Folgen wären überschaubar. Die Oberliga Niedersachsen behielte in jedem Fall ihre eineinhalb Aufstiegsplätze, versichert Rothmund. Lediglich die mecklenburg-vorpommerischen Regionalligisten müssten in die Nord-Staffel integriert werden. Deren Zahl ist aber im Jugend-, Frauen- und Männerbereich sehr überschaubar. Bei Letzteren beträfe es zurzeit zwei Teams, den FC Schönberg 95 und die TSG Neustrelitz. Das könnte sich aber auch schnell ändern: So kämpfen zurzeit der Greifswalder FC um den Aufstieg und der FC Hansa Rostock gegen den Abstieg in die Regionalliga.

Bei den betroffenen niedersächsischen Regionalligisten stoßen die Pläne auf eine vorsichtige bis ablehnende Haltung. Stefan Pralle, Geschäftsführer des TSV Havelse, verweist auf die großen Entfernungen und damit verbundene Kosten. Auch ergäben sich ganz praktische Probleme: „Man stelle sich einmal vor, wir müssten in der Woche zu einem Nachholspiel dorthin fahren.“ Und er resümiert: „Vorerst meine Meinung: Es kann alles so bleiben, wie es derzeit ist.“ Frühestens zur Saison 2017/2018 wäre eine Änderung möglich.

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