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Portugal zieht ins EM-Finale ein

2:0-Sieg gegen Wales Portugal zieht ins EM-Finale ein

Mit einem 2:0-Sieg hat Portugal am Mittwoch den Einzug ins EM-Finale geschafft. Nun ist nur noch offen, ob die Mannschaft am Sonntag gegen Frankreich oder Deutschland antritt.

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Christiano Ronaldo.

Quelle: dpa

Portugal hat bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich als erstes Team das Endspiel erreicht. Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von Fernando Santos am Mittwoch in Lyon 2:0 (0:0) gegen Außenseiter Wales durch. Vor 55 679 Zuschauern erzielten Cristiano Ronaldo (50.) und Nani (53.) die Tore für die Portugiesen, die nach 2004 zum zweiten Mal im Finale stehen. Dort treffen sie am Sonntag in Saint-Denis auf den Sieger der zweiten Vorschlussrundenpartie, die am Donnerstag in Marseille Weltmeister Deutschland und Gastgeber Frankreich bestreiten.

Bundestrainer Joachim Löw plant gegen die Franzosen erstmals im Turnierverlauf mit Bastian Schweinsteiger in der Startelf. «Die Verletzung ist so gut wie auskuriert, er wird auf jeden Fall beginnen», sagte der Coach am Mittwochabend in Marseille. Sein Kapitän hatte im Viertelfinale gegen Italien eine Knieblessur erlitten, konnte aber das Abschlusstraining im EM-Quartier am Genfer See ohne Probleme absolvieren. "Gerade in einem Hexenkessel wie hier ist seine Erfahrung enorm viel wert", sagte Löw.

Im EM-Finale tritt Portugal gegen den Underdog Wales an.

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Wie Schweinsteiger stand bei der letzten Einheit im DFB-Quartier in Évian-les Bains auch Benedikt Höwedes wieder auf dem Platz. Der Schalker Abwehrspieler hatte tags zuvor pausiert. Nur die verletzten Mario Gomez und Sami Khedira fehlten beim Training. Sie fallen ebenso wie der gesperrte Mats Hummels aus.

"Wir haben Respekt. Angst gehört aber nicht zu den Dingen, die bei uns in der Mannschaft vorherrschend sind", sagte Thomas Müller. Es wird erwartet, dass der bei dieser EM noch torlose Stürmer von Bayern München für Gomez im Angriffszentrum zum Einsatz kommt. In der Defensive vertraut Löw vermutlich wie gegen die Italiener auf eine Dreierkette, in der Shkodran Mustafi den frei gewordenen Posten von Hummels einnehmen dürfte.

Die französische Nationalmannschaft hat ihr Abschlusstraining vor dem Deutschland-Spiel in voller Mannschaftsstärke absolviert. Auch der zuletzt laut französischen Medien leicht angeschlagene Stürmer Olivier Giroud (Knieschmerzen) war dabei. Trainer Didier Deschamps will sein Team nicht nur nach dem Gegner ausrichten. "Trotz allem Respekt, den wir vor dem Weltmeister haben, wollen wir unser Spiel durchziehen", betonte er.

dpa

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