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Duisburg steigt ab, Würzburg auf

Relegation Duisburg steigt ab, Würzburg auf

Für den MSV Duisburg hat es trotz einer furiosen Aufholjagd nicht zum Klassenverbleib in der 2. Liga gereicht. Die Würzburger Kickers machten den Aufstieg in den Relegationsspielen perfekt.

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Der Duisburger Giorgi Chanturia (M) und der Würzburger Peter Kurzweg (l) kämpfen um den Ball.

Quelle: Roland Weihrauch/dpa

Duisburg. Die Würzburger Kickers kehren nach 38 Jahren in die 2. Fußball-Bundesliga zurück. Der Tabellendritte der 3. Liga machte mit dem 2:1 (1:1) im Relegations-Rückspiel beim MSV Duisburg am Dienstag den Aufstieg perfekt und schaffte damit den direkten Durchmarsch von der Regionalliga bis in die 2. Liga.

Vor 29.500 Zuschauern in der ausverkauften Schauinsland-Arena erzielten Elia Soriano (37.) und Rico Benatelli (90.+2) den Treffer für das Team von Trainer Bernd Hollerbach. Ein Eigentor von Clemens Schoppenhauer bescherte dem MSV den Führungstreffer (33.). Das Hinspiel hatten die Duisburger am vergangenen Freitag mit 0:2 verloren.

Duisburg muss zum dritten Mal in die 3. Liga

Damit fällt Bundesliga-Gründungsmitglied Duisburg zum dritten Mal nach 1986 und 2013 in die Drittklassigkeit zurück. Die Kickers hingegen sind bereits der sechste Drittligist, der sich in bislang acht Relegationsspielen gegen Zweitligaclubs durchsetzen konnte. Von den klassenhöheren Teams behielten lediglich TSV München 1860 (2015) und Dynamo Dresden (2013) die Oberhand.

MSV-Coach Ilja Gruew musste neben Torhüter Michael Ratajczak auch auf seinen gesperrten Kapitän Branimir Bajic verzichten, hatte aber Torjäger Victor Obinna nach überstandenem Muskelfaserriss wieder dabei. Insgesamt wechselte der Duisburger Trainer auf drei Positionen. Bei den Würzburgern stand Marco Haller für Nejmeddin Daghfous neu in der Startformation.

Würzburg konzentrierte sich auf die Abwehr

Vor großer Kulisse an der Wedau setzten die Gastgeber von Beginn an die Akzente, taten sich aber gegen die gut organisierten Defensivreihen der Franken schwer. Die zuvor in 13 Spielen unbesiegten Würzburger beschränkten sich auf ihre ausgezeichnete Abwehrarbeit und versuchten mit gelegentlichen Kontern für Entlastung zu sorgen. MSV-Stürmer Kingsley Onuegbu hatte in der 18. Minute die beste Chance zum Führungstreffer, doch der Nigerianer scheiterte aus kurzer Distanz.

So verhalf erst ein Eigentor von Schoppenhauer nach Flanke von Giorgi Tschanturia den Duisburgern zur 1:0-Führung, die jedoch nicht lange hielt. Denn nur vier Minuten später gelang Soriano der wichtige Ausgleich für die Gäste. Nach dem Auswärtstreffer der Würzburger hätten die Gastgeber einen 4:1-Sieg benötigt.

Zwar sorgten die MSV-Angreifer Obinna und Onuegbu in einigen Szenen noch für Gefahr, doch die kompakte und souveräne Defensive der Würzburger ließ keinen Treffer mehr zu. In der Schlussphase sah Obinna sogar noch die Rote Karte wegen Meckerns (89.). Benatelli traf noch zum 2:1-Sieg für Würzburg.

dpa/sid/RND

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