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Er ist dann mal kurz weg

Schiedsrichter verlässt Spielfeld Er ist dann mal kurz weg

Der TSG Hoffenheim ist ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf gelungen, Werder Bremen steckt nach einem 0:2 in Ingolstadt ganz tief im Abstiegskampf und im Spiel zwischen Dortmund und Leverkusen sorgt Bayer Cheftrainer Schmidt für eine zehnminütige Spielunterbrechung. Das Bundesliga-Wochenende im Überblick.

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Schiedsrichter Felix Zwayer verließ in der Partie Dortmund gegen Leverkusen kurzerhand das Spielfeld.

Quelle: dpa

Nach Spielunterbrechung: Dortmund gewinnt 1:0 gegen Leverkusen

Borussia Dortmund hat nach einer knapp zehnminütigen Unterbrechung das Bundesliga-Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen gewonnen. Der BVB setzte sich am Sonntag gegen den Westnachbarn mit 1:0 (0:0) durch. Nach dem Tor von Pierre-Emerick Aubameyang (64. Minute) hatte sich Bayer-Cheftrainer Roger Schmidt heftige Debatten mit dem fünften Mann an der Seitenlinie geliefert. Da Schmidt sich weigerte, auf die Tribüne zu gehen, verließ Schiedsrichter Felix Zwayer den Platz und setzte die Partie erst nach einer fast zehnminütigen Unterbrechung fort. Leverkusen droht nun ein Nachspiel vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Schalke verpasst Sieg gegen Stuttgart

Erst holten die Bosse von Schalke 04 den Macher für die Zukunft, dann verspielten die Profis eine bessere Gegenwart. Drei Stunden nach dem Ja des Aufsichtsrats zum neuen Manager Christian Heidel gaben die Königsblauen beim 1:1 (1:0) gegen den VfB Stuttgart eine Führung aus der Hand und verpassten den Sprung auf einen Champions-League-Platz.

Winter-Neuzugang Younes Belhanda erzielte mit seinem zweiten Bundesliga-Tor das frühe 1:0 für die Gelsenkirchener (14.). Martin Harnik (74.) gelang der Ausgleich für die Schwaben, deren Siegesserie nach fünf Dreiern endete. Allerdings ist das Team von Trainer Jürgen Kramny seit acht Spielen ungeschlagen und auf dem besten Weg, sich im Mittelfeld festzusetzen.

Niederlage in Ingolstadt vergrößert Werders Sorgen

Der FC Ingolstadt hat die Abstiegssorgen des SV Werder Bremen weiter vergrößert und im Kampf um den Klassenverbleib selbst einen riesengroßen Schritt gemacht. Der Aufsteiger gewann am Samstag das intensive Heimspiel gegen den Pokal-Halbfinalisten mit 2:0 (1:0). Benjamin Hübner (12. Minute) mit seinem ersten Tor in der Fußball-Bundesliga und der eingewechselte Lukas Hinterseer (90./Foulelfmeter) bescherten den Oberbayern den dritten Heimsieg nacheinander. In der Tabelle vergrößerte das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl seinen Vorsprung auf den von Bremen belegten Relegationsplatz auf schon neun Punkte.

Bereits früh passierte den Hanseaten auch vor 15 000 Zuschauern im ausverkauften Ingolstädter Sportpark das, was eigentlich immer bei Werder-Spielen passiert: ein Gegentor. Seit nunmehr 25 Partien spielte Bremen nicht mehr zu Null. Art und Weise des Hübner-Tores waren aber auch ein bisschen ein Spiegelbild der Auftritte beider Teams in der Saison.

Wolfsburg auswärts weiter glücklos

Hertha BSC wartet weiter auf den ersten Rückrunden-Sieg - Vizemeister VfL Wolfsburg verpasste die perfekte Woche. Das 1:1 (0:0) am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga sorgte im Olympiastadion bei beiden Teams nicht für Jubel. Marcel Schäfer brachte die Gäste am Samstag vor 40 126 Zuschauern in Führung (53.); Berlins Toptorjäger Salomon Kalou sorgte mit seinem elften Saisontreffer für den Ausgleich (60.).

Hertha mischt mit jetzt 36 Punkten weiter im Kampf um die internationalen Startplätze mit, obwohl das Team von Trainer Pal Dardai im Jahr 2016 nur vier Remis und eine Niederlage auf dem Konto hat. Für die Wolfsburger (31 Punkte) vergab Luiz Gustavo den möglichen zweiten Auswärtssieg der Saison, der Brasilianer traf vier Minuten vor dem Ende aus fünf Metern nur den Pfosten. Damit war die Möglichkeit zum dritten Pflichtspielsieg binnen einer Woche dahin.

Erster Sieg für Nagelsmann

Trainer-Novize Julian Nagelsmann hat bei 1899 Hoffenheim ein begeisterndes Heimdebüt gegeben. Der 28-Jährige feierte mit dem Tabellenvorletzten am Samstag in Sinsheim beim 3:2 (1:1) gegen den FSV Mainz 05 den zweiten Saisonheimsieg in der Fußball-Bundesliga. Vor 24.019 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena hatte zunächst John Cordoba (11. Minute) für die Gäste getroffen.

Nadiem Amiri (13.) und zweimal Mark Uth (68./76.) brachten die angriffslustigen Kraichgauer mit 3:1 in Führung, ehe Jairo Samperio (78.) noch verkürzte. Für die Rheinhessen war es nach zuvor drei Siegen in Serie ein Rückschlag im Kampf um die Europa-League-Plätze. 

Gladbach gewinnt das rheinische Derby

Mit dem 46. Sieg im 84. rheinischen Derby hat sich Borussia Mönchengladbach wieder auf die internationalen Startplätze in der Fußball-Bundesliga vorgeschoben. Der Vorjahresdritte kam nach zuletzt drei Niederlagen in vier Rückrundenspielen am Samstag gegen den 1. FC Köln zu einem 1:0 (1:0)-Erfolg.

Vor 52.226 Zuschauern im Borussia-Park erzielte Mo Dahoud (9. Minute) den Treffer für die Gastgeber, die seit mehr als sieben Jahren kein Heimspiel mehr gegen den FC verloren haben. Die zuvor auswärts fünfmal unbesiegten Kölner mussten wegen eines Fan-Boykotts auf einen Teil ihrer Anhänger verzichten.

Zwei Tore von Thomas Müller bringen den Sieg

Der umjubelte Doppeltorschütze Thomas Müller hat dem FC Bayern München doch noch eine gelungene Einstimmung auf die große Champions-League-Prüfung gegen Juventus Turin beschert. Der Fußball-Weltmeister war am Samstag gegen den frechen Aufsteiger Darmstadt 98 mit seinen Saisontoren 16 und 17 (48./71. Minute) der Mann des Tages beim 3:1 (0:1)-Sieg des Bundesliga-Tabellenführers. Robert Lewandowski rundete die erfolgreiche Europa-Generalprobe des Rekordmeisters in der 84. Minute mit seinem 22. Saisontreffer ab.

Trotz fünf gesperrter Akteure machten die Darmstädter den Bayern das Siegen lange Zeit schwerer als gedacht. Die Hessen führten vor 75 000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena sogar sensationell zur Pause durch ein sehenswertes Kopfballtor von Sandro Wagner (26.).

Nullnummer in Frankfurt

Es war ein ganz schwaches Bundesliga-Spiel, dabei hatten sich Eintracht Frankfurt und der Hamburger SV mehr erwartet. Trotzdem konnten beide am Freitagabend mit ihrem 0:0 leben. "Am Ende", sagte Armin Veh, "ist dieses Ergebnis für beide Mannschaften okay." 0:0 trennten sich Eintracht Frankfurt und der Hamburger SV am Freitagabend im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Und die Aussage des Frankfurter Trainers verwunderte danach insofern, als dass beide Teams in diesem Spiel ihre Ziele verfehlten. Die Hamburger hatten mehrere klare Torchancen - gemessen daran ist ein Punkt als Ausbeute zu wenig. Die Eintracht wollte ihren Abwärtstrend und die schlechte Stimmung der vergangenen Wochen beenden - auch das hat nicht ganz geklappt.

dpa/sid

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