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Diese neuen Fußball-Regeln sollten Fans kennen

Europa-Meisterschaft in Frankreich Diese neuen Fußball-Regeln sollten Fans kennen

Das beliebteste Spiel der Welt soll unkomplizierter und fairer werden. Seit dem 1. Juni gelten deshalb 95 neue Regeln. Es geht um Elfmeter, Anstoß, Einwurf, Handspiel – und die Kleidung der Spieler.

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Dreifachbestrafung, Elfmeter, Rote Karte, Einwurf: Im Fußball gelten seit dem 1. Juni 95 neue Regeln.

Quelle: dpa

Berlin. Der Fußball-Weltverband hat die Regeln überarbeitet. Die Änderungen wurden bereits im März beschlossen und sind am 1. Juni in Kraft getreten. Sie gelten also bereits bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Schiedsrichter, Spieler und Fans müssen sich also jetzt schon darauf einstellen – und es ist vermutlich die größte Regelreform in der Geschichte des Fußballs. Kleiner Trost: Die Spielvorschriften sollen dadurch vereinfacht werden. Eine Übersicht mit den 10 wichtigsten Änderungen:

Elfmeter

Wenn ein Spieler beim Anlaufen komplett abstoppt, bekommt er dafür eine Gelbe Karte. Manche Spieler machen das, um um den Torwart dazu zu bringen, vorzeitig in eine Ecke zu springen. Das dürfen sie jetzt nicht mehr. Außerdem bekommt die andere Mannschaft einen Freistoß. Die Spieler dürfen aber weiterhin verzögern.

Dreifachbestrafung

Diese Regel wurde oft als Ungerechtigkeit empfunden: Bisher wurde eine Mannschaft in der Regel dreifach bestraft, wenn ein Spieler im Strafraum foulte oder mit der Hand spielte: Der Spieler bekam die Rote Karte, wurde gesperrt, und der Gegner erhielt einen Freistoß.

Ab sofort hat der Schiedsrichter einen größeren Spielraum und kann den Übeltäter auch nur verwarnen – vorausgesetzt, der Spieler wollte eindeutig den Ball spielen. Hat er dagegen seinen Gegner gezogen, geschubst oder gehalten oder war der Ball nicht in Reichweite, muss der Schiedsrichter ihm auch weiterhin Rot geben. Das gilt genauso für brutale Fouls.

Platzverweis

Ab sofort darf der Schiedsrichter einem Spieler auch schon vor dem Spiel die Rote Karte zeigen – sofern der Spieler durch Unsportlichkeiten aufgefallen ist. Seine Mannschaft darf dann aber trotzdem mit elf Spielern auflaufen.

Anstoß

Bisher galt: Beim Anstoß muss der Ball immer nach vorne gespielt werden. Ab sofort können die Spieler das Leder auch zur Seite oder nach hinten in die eigene Hälfte passen.

Behandlungspausen

Ab sofort sind kurze Behandlungen auf dem Spielfeld möglich. Bisher musste ein verletzter Spieler den Platz dafür verlassen. Jetzt gilt dagegen: Wenn die Ärzte es innerhalb von 20 Sekunden schaffen, ihn wieder fit zu bekommen, darf er sofort weiterspielen.

Trinkpausen

Bei sehr hohen Temperaturen sind Trinkpausen möglich. Die dabei verloren gegangene Zeit muss nachgespielt werden. Das war bei der WM in Brasilien bereits üblich. Jetzt steht es auch im Regelwerk.

Einwurf

Die Spieler müssen den Einwürfe immer mit beiden Händen ausführen. Es ist nicht mehr erlaubt, dass eine Hand den Ball nur abstützt, während der Spieler mit der anderen Hand wirft.

Spielen ohne Schuh

Wenn ein Spieler während des Spiels seinen Schuh verliert, wird die Partie nicht mehr unterbrochen. Stattdessen darf der Spieler auf Socken weiterspielen – bis zur nächsten Unterbrechung. Das gilt auch für den Fall, dass ein Spieler einen Schienbeinschoner verliert.

Angriffsmauer

Manchmal bildet die angreifende Mannschaft hinter der Abwehrmauer des Gegners eine eigene Mauer, wenn sie einen Freistoß zugesprochen bekommen hat – sie will dem gegnerischen Torwart damit die Sicht nehmen. Das ist ab sofort verboten.

Unterhosen

Sichtbare Unterwäsche muss dieselbe Farbe haben wie die Spielkleidung. Das gilt nicht nur für die Unterhose, sondern genauso für Socken – und sogar für Tape-Verbände. Mit ihnen binden viele Spieler ihre Schienbeinschoner fest. Ab sofort muss das Tape in der Farbe des Stutzens sein.

RND/wer

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