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Streit zwischen Bremen und DFL geht vor Gericht

Rechnung für Polizeieinsätze Streit zwischen Bremen und DFL geht vor Gericht

Das Land Bremen setzt seinen Feldzug gegen die DFL fort. Bereits zum wiederholten Mal hat die Hansestadt die Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen der DFL in Rechnung gestellt. Die Millionengrenze ist längst überschritten. Die DFL denkt nicht daran zu bezahlen – und hat Klage eingereicht.

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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die Kosten für Einsätze der Bremer Polizei rund um Risiko-Heimspiele von Werder Bremen nicht tragen.

Quelle: SID-IMAGES/PIXATHLON

Bremen. Das Land Bremen fordert inzwischen mindestens 1,2 Millionen Euro von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für Polizeieinsätze bei sogenannten Risikospielen in der Bundesliga. Diese Summe könnte noch auf rund 1,7 Millionen Euro ansteigen. Dies teilte die Sprecherin des Bremer Innensenators  Ulrich Mäurer (SPD) der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die DFL will für die Kosten nicht aufkommen. Gegen eine von bislang zwei konkreten Rechnungen des Landes hat die DFL inzwischen Klage vor dem Verwaltungsgericht Bremen eingereicht, arbeitet aber noch an der Begründung. Bis zu einem Verhandlungstermin dürfte es noch etwas dauern.

Nordderby kostete fast halbe Millionen Euro

Im August 2015 hatte das Land Bremen eine erste Rechnung über 425.818,11 Euro an die DFL zugestellt. Dabei ging es um die zusätzliche Kosten für das als Risikospiel eingestufte Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (1:0) vom 19. April 2015.  Bei der Partie gegen sollten rund 1000 Polizistinnen und Polizisten für die Sicherheit sorgen. Im Normalfall sind 150 Beamte im Einsatz.

Die Entscheidung, Mehrkosten bei Risikospielen zukünftig von der DFL einfordern zu wollen, war in der Hansestadt bereits im Sommer 2013 getroffen worden. Laut eines internen Berichtes an den Senat hatte das Bundesland in der Spielzeit 2013/14 für Polizeieinsätze rund um das Weserstadion 1,4 Millionen Euro an Steuergeldern bezahlen müssen. In der Saison 2012/2013 sollen es sogar knapp zwei Millionen Euro gewesen sein.

dpa/RND/zys

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