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Verunglückter Malanda bückte sich nach Handykabel

Nach Tod des Wolfsburger Fußballprofis Verunglückter Malanda bückte sich nach Handykabel

Anfang 2015 starb der Wolfsburger Fußball-Profi Junior Malanda bei einem Autounfall – jetzt sind Details bekannt geworden, was vor dem Unfall auf der A2 geschah. Laut einem Medienbericht hatte Malanda seinen Sicherheitsgurt gelöst, um sich nach einem Handykabel zu bücken. Malandas Fahrer und Freund soll sich nun vor Gericht verantworten.

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Die Ermittlungen ergaben, dass sich Malanda abgeschnallt hatte, um im Fußraum aus einer Tasche eine Handykabel zu holen.

Quelle: dpa/M

Bielfeld . Der Bundesliga-Profi war am 10. Januar dieses Jahres als Beifahrer mit zwei Freunden auf der A2 unterwegs. Bei Porta Westfalica verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und raste gegen einen Baum. Malanda starb. Laut einem Bericht der "Neue Westfälische (NW)" liegt der Staatsanwaltschaft Bielefeld jetzt der Bericht der Gutachter vor. Demnach hatte sich der Fußballer abgeschnallt, um ein Handykabel aus dem Fußraum aufzuheben. In diesem Moment ereignete sich der Unfall. Malanda wurde aus dem Auto geschleudert und tödlich verletzt. 

Laut dem Bericht klagen die Staatsanwälte jetzt den Freund und Fahrer des verunglückten Profisportlers an. Er soll deutlich zu schnell gefahren sein Anstatt der bei Regen erlaubten 80 sei er 120 km/h gefahren, heißt es. Ein weiteres Gutachten soll Aufschluss geben, ob Malandas Tod hätte verhindert werden können, wenn er angeschnallt gewesen wäre. Davon hängt laut NW ab, ob das Gericht die Anklage zulässt und sich Malandas Freund vor Gericht verantworten muss.

In Brüssel haben mehr 1000 Menschen Abschied von Junior Malanda genommen. Der Wolfsburger Fußball-Profi war bei einem Autounfall bestorben.

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Malanda hatte in der laufende Saison zehn Spiele für den Europa-League-Teilnehmer bestritten. Er befand sich auf der Anreise zum Flughafen Braunschweig. Von dort wollte er mit dem VfL-Team ins Trainingslager nach Südafrika fliegen. Nach Angaben der Polizei Bielefeld ereignete sich der tödliche Unfall gegen 15.20 Uhr auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover, als ein VW Touareg, in dem Malanda mitfuhr, bei Starkregen ins Schleudern kam. Das Auto prallte gegen einen Baum. Der Fahrer und ein Beifahrer, 20 Jahre alte Belgier, sind bei dem Unfall schwer verletzt worden.

Die Fußball-Bundesliga und zahlreiche Fans trauern um Junior Malanda. Der Profi des VfL Wolfsburg kam bei einem Autounfall in der Nähe von Porta Westfalica ums Leben.

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mic/dpa

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Verunglückter Fußballprofi
Foto: Im Januar diesen Jahres starb der Wolfsburger Spieler Malanda bei einem tragischen Autounfall.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat die Ermittlungen nach dem tödlichen Unfall des Wolfsburger Fußballers Junior Malanda auf der Autobahn A2 bei Porta Westfalica abgeschlossen. Zu ihren Schlüssen aus den Ermittlungen will sich die Behörde erst im Laufe der Woche äußern. 

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