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Bundesliga

VfL-Defensive nach Russ-Transfer komplett


„Für den Start reicht das auf jeden Fall aus": Laut Wolfsburg-Trainer ist die VfL-Defensive nach der Verpflichtung von Marco Russ komplett. Magath rechnet auch mit der schnellen Rückkehr eines verletzten Nationalspielers.
Foto: Felix Magath

Felix Magath ist zufrieden mit den Defensiv-Transfers für den VfL Wolfsburg.

© dpa

Bad Kleinkirchheim. Nach der Verpflichtung von Marco Russ ist die Defensive des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg für die neue Saison komplett. Das sagte Trainer und Manager Felix Magath bei der Vorstellung des Neuzugangs von Absteiger Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Bad Kleinkirchheim in Österreich. „Für den Start reicht das auf jeden Fall aus“, sagte Magath.

Der VfL-Macher rechnet fest mit der Rückkehr des verletzten Nationalspielers Arne Friedrich noch in der Hinrunde. „Da ich nach wie vor davon ausgehe, dass Arne Friedrich, wenn auch erst später, zurückkommen wird, sehe ich uns in der Innenverteidigung nun ausreichend besetzt“, sagte Magath.

Friedrich absolviert aufgrund von Problemen an seiner vor einem Jahr operierten Bandscheibe derzeit ein Reha-Programm in Berlin. In der vergangenen Saison war der Innenverteidiger die komplette Hinrunde ausgefallen. In diesem Jahr soll Friedrich jedoch zum Saisonstart wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Auch wegen der Verletzung des ehemaligen Berliners bediente sich Magath beim Absteiger Frankfurt und verpflichtete neben Patrick Ochs nun Russ. Der 25-Jährige hatte noch am Freitag beim Frankfurter 3:2-Auftaktsieg in der 2. Liga in Fürth für die Eintracht gespielt und war direkt im Anschluss mit VfL-Co-Trainer Pierre Littbarski nach Österreich gefahren. Mit dem VfL will Russ nach eigenen Angaben nun „um die internationalen Plätze spielen“. Zum bisherigen Eintracht-Duo gesellen sich die Neuen Srdjan Lakic (Kaiserslautern), Mateusz Klich (Krakau) und Hasan Salihamidzic (Turin).

Magath schloss weitere Verpflichtungen nicht aus, zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung jedoch zufrieden: „Wie die Spieler sich darstellen, das macht mir Hoffnung, dass wir keine großen Investitionen mehr tätigen müssen.“

Nationalspieler Christian Träsch (VfB Stuttgart) gilt zwar nach wie vor als Kandidat beim VfL. Dennoch scheint eine schnelle Lösung aufgrund der finanziellen Forderungen der Schwaben schwierig.

dpa/jhf

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