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Wolfsburg und Gladbach unterliegen Manchester

Zweimal 1:2 Wolfsburg und Gladbach unterliegen Manchester

Der VfL Wolfsburg hat das Traumergebnis im "Theater of Dreams" bei Manchester United trotz einer starken Schlussphase verpasst. Beim Favoriten unterlag der VfL mit 1:2 (1:1). Lars Stindl verlor derweil in letzter Minute mit Borussia Mönchengladbach gegen Manchester City.

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Manchester United's Juan Manuel Mata (Mitte) feiert das 1:1 gegen den VfL. Im Hintergrund: Bastian Schweinsteiger.

Quelle: dpa

Manchester/Mönchengladbach. Der VfL Wolfsburg hat das Traumergebnis im «Theater of Dreams» bei Manchester United trotz einer ganz starken Schlussphase verpasst. Beim Topfavoriten mit Bastian Schweinsteiger in der Startelf unterlag der Fußball-Bundesligist am Mittwoch 1:2 (1:1).

Durch die Niederlage im berühmten Old Trafford, dem legendären Theater der Träume, ist der VfL in der Champions League nach zwei Spieltagen der Gruppe B nun punktgleich mit dem Schweinsteiger-Team.

Für ManUnited trafen der überragende Spanier Juan Mata (34./Handelfmeter) und Chris Smalling (53.). In Führung hatte für die Wolfsburger Daniel Caliguiri (4.) erzielt.

Die Wolfsburger begannen mit der etwas defensiveren und eher auf Konter ausgerichteten 4-2-3-1-Aufstellung: Dafür musste André Schürrle zunächst draußenbleiben. Der zuletzt von Trainer Dieter Hecking kritisierte Nationalspieler sah , wie der Plan früh aufging. Nach einer Traumkombination bediente Max Kruse den frei stehenden Caliguiri, der den Angriff selbst eingeleitet hatte und dann mühelos einschob.

Mit der Führung im Rücken spielten die Wolfsburger mutig und aggressiv weiter. Schweinsteiger, der von Trainer Louis van Gaal von Beginn an aufs Feld geschickt worden war, hatte viel zu tun, um Ordnung ins Spiel der Manchester-Truppe zu bringen. Schweinsteiger spielte neben Morgan Schneiderlin auf der Sechser-Position.

Nach knapp einer Viertelstunde wurde es dann so richtig gefährlich vor dem Wolfsburger Tor. Matteo Darmian flankte in die Mitte zu Juan Mata, der sofort abzog. Dante ging mit dem Kopf dazwischen und lenkte den Ball über das Tor. Kurz danach spielte Anthony Martial locker zwei Wolfsburger aus, der Schuss ging daneben.

Gefährlich war Manchester immer, wenn Mata am Ball war. Der Spanier hatte die auffälligsten Szenen bei den Gastgeber, bis Wayne Rooney die beste Chance vergab: Allein vor dem Tor jagte der englische Rekordstürmer den von Anthony Martial quer durch den Strafraum vorgelegten Ball über das Tor.     

ManUnited hielt danach den Druck auf die Wolfsburger hoch. Treffsicherer als Rooney war dann Mata, als er zum Elfmeter antrat. Nach einem Handspiel von Caliguiri (33.) ließ der spanische Mittelfeldspieler VfL-Keeper Diego Benaglio keine Chance und schob den Ball sicher ins linke untere Eck. Damit waren die Verhältnisse zurecht gerückt.

Auch beim zweiten Tor zeigte Mata seine Klasse: Artistisch verlängert er mit der Hacke einen Ball von Schweinsteiger über die Wolfsburger Abwehr hinweg zu Linksverteidiger Chris Smalling. Der stand frei vor Benaglio und spitzelte den Ball in der 53. Minute ins Tor.

In der 70. Minute brachte Hecking dann frisches Personal Nicklas Bendtner kam für den wenig überzeugenden Bast Dots, André Schürrle für Maximilian Arnold. Und es lohnte sich.

Vor allem Schürrle machte mächtig Dampf und sorgte immer wieder für Gefahr. In der 72. Minute hatte er den Ausgleich auf dem Fuß: Der Joker ließ im Strafraum Daley Blind stehen und zog knapp am links am Tor vorbei. Die Wolfsburger schnürten in der Schlussphase die Engländer in ihrer Hälfte geradezu ein. In der 87. zog Ricardo Rodriguez einen Freistoß knapp am Tor vorbei.

Stindl verliert mit Gladbach gegen City 1:2 

Nach der kleinen Erfolgsserie unter Interimscoach Andre Schubert hat Borussia Mönchengladbach die Heimpremiere in der Champions League in letzter Minute noch verpatzt. Trotz einer 1:0-Führung und einer couragierten Leistung kassierte der Bundesliga-14. am Mittwochabend gegen Manchester City eine bittere 1:2 (0:0)-Niederlage und steht auch nach dem zweiten Spiel in der Gruppe D ohne Punkt da. Mit einem gegen ihn verschuldeten Foulelfmeter riss Sergi Aguero (90.) die Gladbacher aus allen Träumen.

Lars Stindl (54.) hatte die Gastgeber verdient in Führung geschossen. City-Verteidiger Nicolas Otamendi (65.) schaffte nur kur danach den Ausgleich. Am 21. Oktober müssen die Gladbacher beim italienischen Meister Juventus Turin unbedingt punkten, um die Chance zumindest auf Platz drei zu wahren. Vor 46 217 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park zeigte der Bundesligist im ersten Heimspiel der Königsklasse seit 37 Jahren - damals noch Landesmeister-Wettbewerb - nur zu Beginn Respekt vor Manchesters Multi-Millionen-Truppe. Vor allem 60-Millionen-Mann Raheem Sterling auf der linken Seite und Sergio Aguero sorgten in der Borussia-Abwehr immer wieder für Unruhe. Dafür blieb der Ex-Wolfsburger Kevin De Bruyne zunächst blass. Schon in der fünften Minute musste Gladbachs Keeper Yann Sommer aus kurzer Entfernung nach einer Kombination des Duos Sterling/Aguero retten. Später verzog der Argentinier Aguero (20.) frei vor Sommer nur knapp. Insgesamt hatten die Citizens lange Zeit mehr Ballbesitz. Dennoch bemühten sich die Borussen, mit spielerischen Mitteln aus gefährlichen Situationen rauszuspielen. Nach rund einer halben Stunde war es eine Partie auf Augenhöhe. Beinahe alle gefährlichen Aktionen der Gastgeber gingen über Raffael.

Der Brasilianer war der auffälligste Spieler der Fohlen-Elf vor der Pause. Und er hatte die beste Chance, doch sein Foulelfmeter (18.) war viel zu schwach geschossen. Englands Nationaltorhüter Joe Hart hatte kaum Mühe, ihn zu halten. Allerdings hatte Raffael mit einer "Schwalbe" den Elfmeter rausgeholt. In der 34. Minute scheiterte er nach brillantem Pass von Julian Korb erneut an Hart. Drei Minuten später spielte Raffael seinen Offensivpartner Patrick Herrmann an, aber auch er scheiterte an dem starken Hart. Pech für die Gladbacher, dass ein klares Foul an Stindl im Strafraum nicht geahndet wurde. Stattdessen erhielt der Neuzugang die Gelbe Karte. Nach der Pause war es erneut Raffael (47.), der City-Torwart Hart prüfte.

Die Borussen ließen sich trotz der vierten vergebenen Großchance nicht entmutigen und spielten weiter nach vorn. Der Lohn: Nach erneut starker Kombination von Herrmann und Korb erzielte Stindl mit einem Flachschuss die zu dem Zeitpunkt hochverdiente Führung. Doch die Freude hielt nicht lange. Nach einer De-Bruyne-Ecke traf Otamendi, nachdem der Ball eigentlich schon zuvor von Martin Demichelis über die Linie gedrückt worden war. In der Folgezeit wurde Manchester immer gefährlicher, Gladbach stemmte sich gegen eine Niederlage. Doch als Aguero im Strafraum fiel und den Strafstoß verwandelte war die Enttäuschung groß.

dpa

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