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Irrer Meisterjubel von Leicester City

Video von Christian Fuchs Irrer Meisterjubel von Leicester City

Leicester City hat das wundersamste Märchen der englischen Fußball-Geschichte vollendet – und in Zeiten gigantischer Transfersummen mit abgeschobenen oder ausgemusterten Profis den Titel gewonnen. Den größten Moment der Vereinsgeschichte hielt Spieler Christian Fuchs auf Video fest.

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Auch die Leicester-City-Fans feierten den Coup ihres Teams.

Quelle: dpa

Leicester. Der ehemalige Bundesliga-Profi Christian Fuchs (30) vom englischen Fußballmeister Leicester City hat den Moment des größten Triumphes seines Arbeitgebers gefilmt und einen viralen Hit in den sozialen Netzwerken gelandet.

Die Mannschaft der Foxes traf sich am Montag, um gemeinsam das Spiel des einzig verbliebenen Konkurrenten um den Liga-Titel, Tottenham Hotspur, beim FC Chelsea zu schauen.

Wie kleine Kinder

Durch das  2:2 zwischen den Blues und Tottenham können die Spurs Leicester nicht mehr von Platz eins der Tabelle verdrängen. Wie kleine Kinder fielen der deutsche Abwehrspieler Robert Huth und Co. übereinander her, schrien, kreischten und sprangen wild durcheinander.

Der österreichische Nationalspieler Fuchs, Ex-Profi von Schalke 04, des FSV Mainz 05 und des VfL Bochum, filmte den Moment kurz vor Ende des Spiels und den frenetischen Jubel seiner Teamkollegen nach dem Abpfiff und stellte den 30-Sekünder mit wackligen Bildern online.

Dort vebreitete sich der Clip rasant: Innerhalb weniger Minuten wurde das Video auf Twitter bereits über 100.000-mal geteilt - zehn Stunden später waren es 210.000 Retweets. Auf Facebook wurde das Video bereits 3,8 Millionen Mal aufgerufen.

"Leicester" und "Meisterschaft" in einem Satz, noch vor einem Jahr wäre das undenkbar gewesen. Im März 2015 stand der Klub als Aufsteiger abgeschlagen am Tabellenende der Premier League. Was seither passiert ist, bezeichnet nicht nur Abwehrspieler Roberth Huth als "Märchen", weil es schlicht kein besseres Wort gibt. Sieben Siege aus neun Spielen brachten noch den Klassenerhalt, dann begann der Sturm an die Spitze.

Wenn Weihnachten heiß wird

Zu verdanken ist das vor allem Claudio Ranieri. Der Teammanager, in seiner Zeit bei Chelsea als wankelmütiger "Tinkerman" verspottet, ist längst Leicesters Liebling. Ende April befragte ein TV-Sender die Einwohner der Kleinstadt zu Ranieri, das Ergebnis waren wahre Liebesbekundungen. Als dem 64-Jährigen das Video gezeigt wurde, stammelte er gerührt immer wieder "Danke", und dann: "Kann ich das Video bitte haben?" 

Bei 5000:1 stand vor der Saison die Quote für die Meisterschaft, kein Klub war schlechter notiert. Zum Vergleich: Dass Weihnachten der heißeste Tag des Jahres wird, sahen Englands Buchmacher als ebenso wahrscheinlich an. Doch spätestens nach dem 3:1 bei Manchester City am 6. Februar sackte die Quote drastisch ab. Zuletzt nahmen die Büros schon gar keine Wetten mehr an.

sid/dpa/zys

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