Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
DFB fordert 6,7 Millionen Euro von Radmann

WM-Affäre DFB fordert 6,7 Millionen Euro von Radmann

Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung fordert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in der sogenannten WM-Affäre 6,7 Millionen Euro von edor Radmann , dem früheren Vizepräsidenten des Organisationskomitees und Vertrauten von Franz Beckenbauer.

Voriger Artikel
Fußballfans randalieren in Gelsenkirchen
Nächster Artikel
Bayers Pokal-Trauma

WM-Affäre: Sepp Blatt, Franz Beckenbauer und Fedor Radmann.

Quelle: Archiv

Berlin. Der Vertraute des einstigen OK-Chefs Beckenbauer soll die Summe demnach innerhalb von 20 Tagen an den Verband überweisen. Der Betrag entspricht dem dubiosen Betrag, die der DFB vor der Weltmeisterschaft 2006 auf ein Konto des Weltverbands FIFA geleitet hatte. Angeblich sollte das Geld zur Rückzahlung eines Darlehens des früheren Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus verwendet werden. Wohin es tatsächlich floss, ist bislang nicht geklärt.

Die Zahlung an die FIFA war ursprünglich als Beitrag für die später abgesagte WM-Eröffnungsgala verschleiert worden. Der ursprüngliche Kredit von Dreyfus war nach Angaben von Beckenbauer als Gegenleistung für einen hohen FIFA-Zuschuss zur WM in Deutschland verwendet worden.

Mit dem Vorgehen gegen Radmann würde der DFB einen weiteren Schritt unternehmen, um einen möglichen finanziellen Schaden in der Affäre vom Verband fernzuhalten. "Es geht also auch in diesem Fall darum, Rechtspositionen zu erhalten. In der Schweiz geschieht dies durch das sogenannte Betreibungsverfahren, durch das eine Verjährung von Ansprüchen verhindert wird. Die dazu notwendigen Schritte haben wir fristgerecht eingeleitet", zitierte die "Bild" einen DFB-Sprecher.

Zuvor hatte der DFB Güteanträge bei der Öffentlichen Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle in Hamburg eingereicht, um den Anspruch auf möglichen Schadensersatz in Millionenhöhe zu wahren. Die Ansprüche richten sich neben Beckenbauer und Radmann auch gegen die ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach, Ex-DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt, den Testamentsvollstrecker von Robert Louis-Dreyfus sowie die FIFA.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fußball
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Quidditch WM in Frankfurt

Die Weltmeisterschaft im Quidditch in Frankfurt am Main.

Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
7. Juli 2016 - Heiko Rehberg in Allgemein

Salif Sane ist derzeit die heißeste Personalie bei den „Roten“. Der Senegalese würde gern in die 1. Liga  wechseln, 96 möchte ihn unbedingt behalten für das Projekt Wiederaufstieg, und wenn er schon geht, dann nicht unter 10 Millionen Euro. Vertrackte Situation.

mehr
Anzeige