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Vier Bundesligisten in Runde eins raus

DFB-Pokal Vier Bundesligisten in Runde eins raus

Gleich vier Erstligisten hat es zum Auftakt der 72. Saison im DFB-Pokal erwischt: Nach dem FSV Mainz 05 und dem VfB Stuttgart mussten sich auch der FC Augsburg und der SC Paderborn unterklassigen Teams geschlagen geben. Immerhin: Bayern und BVB starteten souverän.

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Kein Durchkommen: Werder Bremen tut sich schwer gegen den FV Illertissen.

Quelle: dpa

Düsseldorf. Beim ewig reizvollen Duell zwischen Groß und Klein in der ersten DFB-Pokalrunde sind schon vier Bundesliga-Clubs auf der Strecke geblieben. Am Sonntag traf es zunächst den FC Augsburg mit dem 0:1 (0:0) beim Regionalliga-Club 1. FC Magdeburg. Wenig später erwischte es Aufsteiger SC Paderborn mit dem 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung bem Zweitligisten RB Leipzig.

Zuvor hatte es den FSV Mainz 05 besonders hart getroffen: Nach dem Aus in der Qualifikation zur Europa League scheiterten die Rheinhessen in einem Krimi beim Drittligisten Chemnitzer FC mit 4:5 nach Elfmeterschießen schon zum zweiten Mal in der noch jungen Spielzeit. Nach 120 Minuten hatte es 5:5 gestanden. Auch der VfB Stuttgart, Pokalfinalist 2013, bescherte seinem neuen Trainer Armin Veh mit der 0:2-Niederlage in Bochum einen unglücklichen Einstand. 

Impressionen aus der ersten Runde des DFB-Pokals der Saison 2014/2015.

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Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg mit dem 0:1 in Duisburg sowie Zweitliga-Konkurrent SV Sandhausen beim 1:4 beim Drittligisten Arminia Bielefeld scheiterten ebenfalls bei unterklassigen Gegnern. Fortuna Düsseldorf unterlag beim bayerischen Regionalliga-Spitzenreiter Würzburger Kickers nach Verlängerung mit 2:3 (2:2, 1:0). Steven Lewerenz gelang in der 114. Spielminute mit einem abgefälschten Freistoß der entscheidende Treffer zum Sieg für die von Bernd Hollerbach trainierten Unterfranken.

Die Augsburger scheiterten nach einer erschreckend schwachen Leistung in Magdeburg. Christian Beck besiegelte das Aus des Erstliga-Überraschungsteam der Vorsaison. Nicht viel besser machte es Paderborn. Der Aufsteiger ging zwar durch Süleyman Koc in Front. Doch Anthony Jung und in der Verlängerung Clemens Fendrich schafften die Wende für die Leipziger. „Wir sind maßlos enttäuscht. Wir haben 100 Prozent gebraucht und die haben wir nicht gegeben“, sagte FCA-Coach Markus Weinzierl.

Beinahe hätte es auch Werder Bremen erwischt. Doch der Bundesligist quälte sich am Sonntag in Ulm zum 3:2 (1:1, 1:1)-Erfolg nach Verlängerung bei den wackeren Amateuren des FV Illertissen. Der bayerische Viertligist gab sich erst nach großem Kampf geschlagen. Abwehrspieler Assani Lukimya und U19-Europameister Davie Selke sorgten per Doppelschlag für die späte Entscheidung zugunsten der Bremer. Marc Hämmerle machte es mit dem Anschlusstreffer 2:3 sogar noch einmal spannend.

Keine Blöße gaben sich am Sonntag Cup-Verteidiger Bayern München, 1899 Hoffenheim und der SC Freiburg. Der Rekordmeister aus München setzte sich durch Tore von Mario Götze, Thomas Müller, David Alaba und Claudio Pizarro beim Drittligisten Preußen Münster standesgemäß mit 4:1 (2:0) durch. Für die Gastgeber traf Rogier Krohne per Handelfmeter. Bei den Münchnern vergab Neuzugang Robert Lewandowski einen Elfmeter. Freiburg gewann mit 2:0 beim Regionalligaclub Eintracht Trier durch Tore von Kapitän Julian Schuster und Karim Guedé. Keinerlei Probleme hatte 1899 Hoffenheim und landete beim chancenlosen Oberliga-Aufsteiger USC Paloma Hamburg einen 9:0 (7:0)-Kantersieg. Sven Schipplock traf allein fünfmal.

Nach dem packenden Pokal-Fight in Chemnitz standen die Mainzer mit ihrem neuen Trainer Kasper Hjulmand erneut mit leeren Händen da. Manager Christian Heidel hatte Mitleid mit seinem Coach. „Für einen neuen Trainer ist das unangenehm, wenn du in den ersten beiden Entscheidungen rausfliegst. Wenn man sieht, wie akribisch er arbeitet, ist das alles andere als schön“. Öffentliche Zweifel an Hjulmand will Heidel aber nicht aufkommen lassen.

Armin Veh hätte sich einen schöneren Auftakt gewünscht, nahm die 0:2-Niederlage in Bochum durch die beiden Treffer von Simon Terodde aber relativ gelassen: „Wir haben uns nach dem 0:1 das Leben selbst schwergemacht. Das darf uns so nicht passieren.“ VfL-Trainer Peter Neururer hatte den Sieg erahnt. „Für mich ist das keine Überraschung. Es war schon ein großer Vorteil für uns, dass wir schon zwei positive Ergebnisse erzielt hatten.“

Für Pokalfinalist Borussia Dortmund war die Rückkehr von Marco Reus neben dem 4:1 bei den Stuttgarter Kickers die wichtigste Nachricht. Der Nationalspieler hielt nach rund zehnwöchiger Verletzungspause gut eine Stunde durch. „Jetzt ist er 60 Minuten weiter. Das war eine ganz, ganz wichtige Belastung“, sagte BVB-Coach Jürgen Klopp.

In Stefan Kießling stand auch bei Bayer Leverkusen ein Stürmer im Blickpunkt. Der Torjäger traf beim 6:0 bei Alemannia Waldalgesheim gleich fünfmal. „So viele habe ich noch nie gemacht in meiner Profikarriere“, meinte Kießling nach der gelungenen Generalprobe für das Hinspiel in der Champions-League-Qualifikation beim FC Kopenhagen. Auch Borussia Mönchengladbach hat vor dem ersten Europa-League-Auftritt beim FK Sarajevo Selbstvertrauen getankt. Branimir Hrgota traf zweimal zum 3:1-Erfolg beim FC Homburg.

Relativ souveräne Siege feierten Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln (4:0 bei FT Braunschweig), Hannover 96 (3:1 bei Astoria Walldorf), Hertha BSC (4:2 bei Viktoria Köln) und Eintracht Frankfurt beim 2:0 bei Viktoria 89 Berlin.

Morten Ritter, dpa

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