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„Das darf man alles nicht so negativ sehen“

Hannover Scorpions „Das darf man alles nicht so negativ sehen“

Nach dem frühen Aus in den Play-offs hält sich die Enttäuschung beim Eishockey-Oberligisten Hannover Scorpions in Grenzen. "Die Tilburg Trappers waren ein Top-Gegner", sagt Marco Stichnoth, Manager des Teams. "Diese Saison in der neuen Oberliga war auch Neuland für uns. Man darf das alles nicht so negativ sehen."

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Frühzeitig gescheitert: Für die enttäuschten Scorpions-Spieler Deon Jones (v. li.), Anton Frederic Barrein, Christoph Koziol und Florian Spelleken ist die Saison schon vorbei. 

Quelle: sp / Sielski

Hannover. Herr Stichnoth, Ihr Team ist als amtierender Nordmeister in der Punktrunde nur Siebter geworden. Jetzt folgte das Aus in der 1. Play-off-Runde. Die Enttäuschung muss bei Ihnen riesengroß sein.
Nein. Wir können uns einschätzen. Sicherlich hätten wir zu Hause etwas machen können. Das haben wir nicht, und bei den Tilburg Trappers kann man verlieren.

Die Trappers haben aber nur drei Spiele für die nötigen drei Siege gebraucht ...
Die Trappers waren ein Top-Gegner, der verdient weitergekommen ist. Und man darf nicht vergessen, dass wir in einer neuen Liga gespielt haben, die qualitativ klar besser ist. Sie ist mit der alten Oberliga Nord überhaupt nicht zu vergleichen. Da sind Teams dabei, die 16 bis 18 Vollprofis in ihren Reihen haben. Das hat man gerade zum Hauptrundenschluss hin deutlich gemerkt.

In Tilburg hat sich Ihre Mannschaft beim 0:6 im entscheidenden dritten Spiel drei Matchstrafen und insgesamt 149 Strafminuten geleistet. Kam da der Frust bei Ihren Spielern durch?
Das hört sich dramatischer an, als es war. Das Spiel wurde von holländischen Schiedsrichtern gepfiffen, die eine andere Regelauslegung haben. Damit haben sich meine Spieler schwergetan.

Klingt ein bisschen einfach.
Man muss die Gesamtumstände sehen. Die Jungs wollten unbedingt noch eine vierte Partie und damit ein zusätzliches Heimspiel. Sie haben sich in einigen Szenen ungerecht behandelt gefühlt. Es sind junge Leute, da kommen Emotionen schon mal durch. Aber ich will nicht plärren. Die Holländer haben auch viele Strafminuten gehabt (52, d. Red.). An den Schiedsrichtern lag es nicht, Tilburg war einfach gut.

Am Freitag wird die Saisonabschlussfeier der Scorpions sein. Was werden Sie den Fans sagen?
Nichts Besonderes. Ich werde das Ganze moderieren, und die Spieler, die Trainer und ich werden uns ordentlich von den Fans verabschieden.

Sie hatten unmittelbar vor der Saison gesagt, dass man den Fans auf Dauer die Oberliga nicht zumuten könne.
Das ist auch so, das war aber nicht auf diese Saison bezogen. Das habe ich längerfristig gemeint. Noch mal: Diese Saison in der neuen Oberliga war auch Neuland für uns. Man darf das alles nicht so negativ sehen.

Wird es gravierende Änderungen im Kader geben?
Wir sind erst am Dienstagabend aus den Play-offs geflogen, da haben wir jetzt doch noch nicht über die Planung für das nächste Jahr gesprochen. Aber: Wir werden uns jetzt hinsetzen und alles analysieren. Wir lassen uns dabei nicht von einzelnen Ergebnissen leiten, sondern man muss die ganze Saison sehen. Zudem haben einige unserer Spieler längerfristige Verträge.

Interview: Jörg Grußendorf

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