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Hannover Indians fegen die Scorpions vom Eis

5:0-Sieg am Pferdeturm Hannover Indians fegen die Scorpions vom Eis

Haushoher Sieg für den Gastgeber: Die Hannover Indians haben am Sonntagabend das hart umkämpfte Eishockey-Derby gegen die Hannover Scorpions am Pferdeturm mit 5:0 gewonnen.

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Die Hannover Indians jubeln nach dem Tor zum 2:0.

Quelle: Sielski

Hannover. 42 Sekunden vor Schluss erhoben sich die Fans der EC Hannover Indians von ihren Sitzplätzen und feierten die eigene Mannschaft. Wohlgemerkt: 42 Sekunden vor Ende des 1. Drittels. So etwas macht man nur, wenn man mit seinem Team sehr zufrieden oder siegessicher ist. Am Ende traf beides zu. Denn die Indians, die zum Zeitpunkt der kleinen Zwischenfeier bereits mit 2:0 führten, gewannen nach 60 Minuten das Derby in der Eishockey-Oberliga gegen die Hannover Scorpions mit 5:0 (2:0, 1:0, 2:0).

Zu Beginn der Partie mussten die Indians noch ein Überzahlspiel der Scorpions überstehen, danach besaßen sie den Großteil der Chancen durch Lukas Valasek und vor allem Brian Gibbons – und nutzten schließlich selbst ihre erste Möglichkeit mit einem Mann mehr auf dem Eis. Dennis Arnold sorgte für das 1:0 der Indians (11. Minute). Carsten Gosdeck erhöhte mit einem knallharten Schuss auf 2:0 (19.) vor 4608 Zuschauern im ausverkauften Eisstadion am Pferdeturm.

Hannover Indians gegen Hannover Scorpions – die besten Bilder des Derbys am Pferdeturm.

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Die Zuschauer sahen ein umkämpftes, teilweise giftiges Derby – allerdings mit zunächst wenig Strafzeiten. Was sie nicht sahen: Auch im Spielertunnel wurde um jeden Meter gekämpft, geschubst und beschimpft. Scorpions-Trainer Tomas Martinec wollte sich in der zweiten Pause wie ein Puffer zwischen beide Mannschaften bei deren Abgang vom Eis stellen. Aber was die Streithähne beider Teams voneinander trennen sollte, ging nach hinten los. Die Indians-Spieler fühlten sich provoziert und schubsten, Martinec fuhr die Ellenbogen aus – fertig war ein Gedränge wie beim Rugby.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gastgeber bereits mit 3:0 in Front, als Yannik Baier aus spitzem Winkel ein sehenswertes Tor gelang (38.). Die Scorpions besaßen im Mittelabschnitt sogar die größere Anzahl an Torversuchen, doch der neue ECH-Keeper Niklas Deske zeigte nicht eine Spur von Unsicherheit.

Im Schlussdrittel änderte sich trotz des kleinen Vorfalls in der Pause wenig. Im Gegenteil: ECH-Kapitän Branislav Pohanka traf zum 4:0 (48.) und sorgte für die Entscheidung. Am Ende wurde es böse aus Scorpions-Sicht: Robby Hein (53.) erhöhte auf 5:0. Und auch der Faustkampf 83 Sekunden vor Spielende zwischen Armin Finkel und Kyle Decoste endete mit einem Sieg für den ECH. Nach der Schlusssirene standen die Zuschauer wieder. Für ihren ECH.

Tore: 1:0 (10:58) Arnold (Grass, Gibbons bei 5-4), 2:0 (18:27) Gosdeck (Peleikis, Gibbons), 3:0 (37:40) Hein (Pohanka), 4:0 (47:37) Pohanka (Arnold, Noack), 5:0 (52:18) Hein (Peleikis, Finkel)

Strafminuten: Indians 44 plus Spieldauer, Scorpions 32 plus Spieldauerdisziplinarstrafe für Ringe

Schiedsrichter: Mischa Apel.

In eigener Sache: In der am Sonntagmorgen hier auf HAZ.de veröffentlichten Tagesvorschau ist uns als Onlineredaktion ein Fehler unterlaufen. Eine Fusion planen für die kommende Saison die Hannover Scorpions und der ESC Wedemark Scorpions - und nicht, wie fälschlicherweise in einer ersten Version geschrieben, die Hannover Indians mit den Hannover Scorpions. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

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