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Kleefeld gegen den SC Langenhagen

Eishockey-Derby mit Rivalitätsfaktor Kleefeld gegen den SC Langenhagen

Am Freitag um 20 Uhr ist am hannoverschen Pferdeturm Derbyzeit in der Eishockey-Oberliga. EC Hannover Indians gegen Hannover Scorpions heißt das Duell, das wieder 4608 Zuschauer anlocken und für ein ausverkauftes Haus sorgen wird. Doch vor dem Stadioneingang werben die Indians mit folgender Ankündigungstafel: „Next Game, 08.01.2016, 20:00: SC Langenhagen“.

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Und Freitag kommt der SCL: David Sulkovsky, Fred Carroll und Sebastian Lehmann (von links) von den Indians am Mittwoch am Pferdeturm.

Quelle: Petrow

Hannover. Die Rivalität zwischen den beiden Clubs ist so groß, dass bei den Indians der Name der Scorpions ungern in den Mund genommen und gern vom SC Langenhagen gesprochen wird – in der Eishalle Langenhagen tragen die Scorpions ihre Heimspiele aus, der SCL ist ihr Stammverein.

Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth sieht die kleinen Sticheleien „ganz gelassen, das gehört dazu“. Und er kontert mit Humor: „Okay, dann fahren wir am Freitag eben nach Kleefeld“, sagt Stichnoth und erlaubt sich auch einen kleinen, freundschaftlichen Seitenhieb: „Für die Indians muss es dann ja noch schlimmer sein, wenn sie gegen den SC Langenhagen verlieren.“

Zwischen den beiden Clubs, die im Nachwuchsbereich geräuscharm und erfolgreich zusammenarbeiten, herrscht eine sportliche Rivalität, wie sie sein soll; auch von den meisten Fans wird das gelebt. Stichnoth hat die Tage versucht, für das Derby privat Karten zu besorgen – ohne Chance. „Das ist doch irre und etwas, auf das das hannoversche Eishockey stolz sein kann, wenn dieses Spiel eine solche Resonanz findet“, sagte er. Eine Meinung, die von den Verantwortlichen bei den Indians geteilt wird. „Wir freuen uns auf das Spiel und werden alles Menschenmögliche versuchen, die Scorpions zu schlagen“, sagt Indians-Trainer Fred Carroll. Derbysiege haben weiter etwas Besonderes – nicht nur für die Anhänger.

In der Tabelle liegen die Scorpions als Tabellenvierter und die Indians als Siebter dicht beieinander. Fünf Punkte sind die Scorpions besser, haben aber ein Spiel mehr bestritten. Das Hinspiel haben sie mit 3:2 gewonnen, was die „Indianer“ immer noch ärgert. „Wir waren eindeutig besser, hätten zwei oder drei Tore mehr schießen müssen“, sagt ECH-Kapitän Sebastian Lehmann.

Bei den Indians sind am Freitag die starken Offensivkräfte André Gerartz und Lukas Valasek fit, mit Neuzugang Nikolas Turnwald hat die Defensive an Stabilität gewonnen. Den Scorpions fehlen mit Andreas Morczinietz und Christoph Koziol ihre beiden besten Spieler. „Angst haben wir trotzdem keine“, sagt Stichnoth und verweist auf die vergangene Saison: „Wir wissen, wie man am Pferdeturm gewinnt.“

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