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Indians können den Spitzenreiter nicht ärgern

Eishockey Indians können den Spitzenreiter nicht ärgern

Es war kein gutes Wochenende für die hannoverschen Eishockey-Mannschaften: Herne gewann 4:2 am Pferdeturm. Soccio ärgerte erneut die Scorpions.

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Indians ohne Fortune: Torwart Niklas Deske (2. v. l.) und Tobias Ziolkowski (r.) sind bei den Toren der Gäste aus Herne (hier das 1:3) machtlos.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Es war gestern sicherlich nicht das beste Saisonspiel des EC Hannover Indians in der Eishockey-Oberliga, hinzu kam aber auch ein viel besserer Gegner: Der Herner EV gewann vor 2083 Zuschauern am Pferdeturm mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1).

Dem ECH gelang ein perfekter Start in die Partie. Zunächst überstanden sie ein Unterzahlspiel, kurz darauf befanden sie sich selbst im Powerplay - und nutzten dabei ihre erste Torchance zur 1:0-Führung durch Branislav Pohanka. Doch so ideal der Auftakt, so ärgerlich die anschließende Schlafmützigkeit: Der Jubel über den Treffer des Kapitäns war gerade verhallt, da glich Sam Verelst mit einem satten Schuss unter die Latte des von Niklas Deske gehüteten Indians-Tores aus.

Niederlage am Pferdeturm: Herne gewann am Sonntag 4:2 gegen die Hannover Indians.

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Im Mitteldrittel spielte der Spitzenreiter der Nordstaffel seine ganze Klasse aus. In der Offensive schnell und kaum zu stellen von der Indians-Abwehr, in der eigenen Verteidigung sicher und nicht in Verlegenheit zu bringen - selbst in doppelter Unterzahl nicht. Sören Hauptig (27. Minute) und Aaron McLeod (29.) sorgten binnen zweieinhalb Minuten für die verdiente 3:1-Führung der Herner.

Zwar im Powerplay, aber doch wie aus dem Nichts gelang dem ECH der Anschlusstreffer durch Yannik Baier (47.). Aber erneut schlugen die Herner zurück.

Tore: 1:0 (4:52) Pohanka (Hein, Gosdeck bei 5-4), 1:1 (5:23) Verelst, 1:2 (26:01) Hauptig (Nieberle, Kreuzmann), 1:3 (28:36) McLeod (Richter, Hauptig), 2:3 (46:06) Baier (Pohanka, Hein bei 5-4), 2:4 (49:14) Richter (McLeod) - Strafminuten: Indians 14, Herne 18 - Zuschauer: 2083

Für Len Soccio, den ehemaligen Trainer der Hannover Scorpions und aktuellen Coach des ECC Preussen Berlin, wird seine frühere Mannschaft zum Lieblingsgegner in der Eishockey-Oberliga Nord. Bereits das erste Aufeinandertreffen im September in Langenhagen gewann Soccio mit seinem neuen Team mit 4:2 - und auch im Heimspiel in der Hauptstadt behielten die Preussen die Oberhand. Sie gewannen dieses Mal etwas knapper mit 3:2 (0:0, 3:1, 0:1).

Dabei entwickelte sich das Mitteldrittel zum Horrorabschnitt für die Scorpions, als sie binnen 93 Sekunden drei Tore kassierten. Nico Jentzsch (27. Minute), Veit Holzmann (28.) und Felix Braun (28.) trafen für die Gastgeber und bezwangen Christoph Mathis im Scorpions-Tor. Bis zum Spielende konnten Kyle Decoste (40.) und Chad Niddery (58.) nur noch auf 2:3 verkürzen.

Zwei Tage nach der starken Leistung beim 8:5-Heimsieg gegen die Moskitos Essen musste sich der ESC Wedemark gestern beim EHC Timmendorfer Strand trotz zweimaliger Führung mit einem Punkt begnügen. 4:4 (0:1, 3:2, 1:1) stand es nach 60 Minuten, ehe die Gäste in der Verlängerung nach 2:29 Minuten noch das 4:5 kassierten. Die Wedemärker Treffer erzielten Michael Budd (2), Thomas Herklotz und Charlie Adams.

hg/dh

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