Hannover. Mehrere Hundert Fans erschienen während der Trainingseinheit am späten Nachmittag auf der Tribüne, um der Mannschaft ihre Verbundenheit zu demonstrieren. „Das war ein echtes Highlight, so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Indians-Trainer Christian Künast.
Mit Blick auf das Spiel gegen Landshut sowie für den Rest der Saison hat Künast, der am Donnerstag seinen 42. Geburtstag feierte, eine klare Marschroute: „Wir wollen uns ordentlich verabschieden, sodass jeder Zuschauer sieht, dass die Spieler alles gegeben haben.“
Wie es über die Saison hinaus weitergeht, ist noch immer unklar. Gestern trafen sich Insolvenzverwalter Rainer Eckert und Indians-Geschäftsführer Dirk Wroblewski mit 13 Gläubigern. „Das Gespräch war sicher nicht schlecht“, sagte Wroblewski, „aber Entscheidungen sind nicht gefallen.“ Dennoch spielt Wroblewski mit dem Gedanken, heute zu den Gesprächen der Zweitligisten mit der Deutschen Eishockey-Liga über eine mögliche Annäherung nach München zu fliegen: „Ich fliege da ohne konkrete Zielsetzung hin und will nur auf dem Laufenden bleiben.“
