Hannover.
Die Indians starteten blitzsauber in die Partie: Scheibe zurück in Richtung blaue Linie, Schlagschuss eines Verteidigers – schon stand es 2:0 für die Gastgeber nach etwas mehr als fünf Minuten. Zunächst traf Jan Hemmes, kurz darauf hämmerte Danny Pyka den Puck in die Maschen.
Nach dem Anschlusstreffer von Richard Müller schien sich das Blatt im 2. Drittel gegen die Hannoveraner zu drehen. Zunächst vergab Dirk Jelitto in der 23. Minute einen Penalty, obwohl er Füchse-Towart Jonathan Boutin bereits verladen hatte – da konnte noch niemand ahnen, dass es diesmal ein Happy End im Penaltyschießen für die Gastgeber geben würde. Dann erwischte ECH-Keeper Peter Holmgren nicht seine beste Phase. In den vergangenen fünf Spielen hatte Holmgren, so lange er auf dem Eis stand, nur sieben Gegentore kassiert – und war Garant für die Serie der Indians mit vier Siegen aus fünf Partien. Dann brachte jedoch Kevin Lavallee mit zwei Toren das Team aus Weißwasser in Führung. Und bei beiden Treffern sah Holmgren nicht gut aus und ließ den Puck ins Netz rutschen.
Im letzten Drittel sorgte Patrick White schließlich für den Ausgleich – und ebnete den Weg für das Ende der schwarzen Serie, das Sven Gerbig perfekt machte.
Tore: 1:0 (4:23) Hemmes (McDonough), 2:0 (5:47) Pyka (Jelitto, McDonough), 2:1 (8:38) Müller (Fischer, Mieszkowski), 2:2 (25:21) Lavallee (McKnight, Klenner bei 5–4), 2:3 (38:34) Lavallee, 3:3 (55:37) White (Jelitto, Pyka), Penalty: Gerbig – Strafminuten: Hannover 10, Lausitz 10 – Zuschauer: 3154 – Beste Hannoveraner: Pyka, Jelitto – Nächstes Spiel: Dresden – Indians (Sonntag, 18 Uhr).
Stephan Hartung
