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Indians scheiden aus den Play-Offs aus

Starke Verlierer Indians scheiden aus den Play-Offs aus

Raus mit Applaus: Der EC Hannover Indians ist aus den Play-offs der Eishockey-Oberliga ausgeschieden. Am Montaggabend verlor die Mannschaft von Trainer Fred Carroll mit 2:3 (1:1, 0:0, 1:2) beim EC Peiting. Die Süddeutschen gewannen damit die Zweitrunden-Serie mit 3:1 und zogen ins Halbfinale ein.

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Im Duell zwischen Peiting und Indians ging es turbulent zu, in dieser Szene wird der Hannoveraner Dennis Arnold (Mitte) ausgehebelt. 

Quelle: Florian Petrow

Peiting/Hannover. 60 Minuten lang wehrten sich die Hannoveraner nach besten Kräften und holten alles heraus, was nach einer langen Saison und Viertelfinalspielen im Zwei-Tages-Rhythmus noch in ihnen steckte. Auch nach der 1:0-Führung durch Brad Miller (12. Minute) schlug der ECH im Powerplay zurück und egalisierte, Bradley McGowan traf zum 1:1 (18.).

Im zweiten Drittel wurde es eine Partie Peiting gegen Boris Ackers. Der Torhüter der Indians avancierte in der Phase zur Mitte dieses Spielabschnitts zum Hexer, parierte mehrfach erstklassig. Doch zum Ende des Durchgangs konnte sich der ECH vom Druck befreien und selbst Chancen kreieren - und war dabei sogar im Pech, als André Gerartz und Lukas Valasek die Querlatte beziehungsweise den Pfosten des Peitinger Tores trafen.

Im Schlussdrittel fielen wieder Tore - ärgerlicherweise aus Indians-Sicht zwei Stück auf der falschen Seite innerhalb von 71 Sekunden. Zunächst brachte Florian Stauder die Gastgeber erneut in Front (44.), ehe Lukas Gohlke für ein kleines Polster sorgte. Doch erneut ließen sich die Indians nicht hängen und kamen nochmals zurück in die Partie. Oliver Duris verkürzte in der 50. Minute auf 3:2.

In der Schlussphase riskierte Carrolls Team alles, lief aber auch ständig Gefahr, den Knockout zum 2:4 zu kassieren. Den verhinderte mehrfach Ackers oder - als der Keeper zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers seinen Kasten verlassen hatte - auch mal Stürmer Robby Hein. Auf der Gegenseite besaßen McGowan und vor allem Gerartz bei freier Schussbahn 30 Sekunden vor Schluss die Möglichkeiten zum Ausgleich.

Das Spiel am Montag: Tore: 1:0 (11:55) Miller (Morris, Radu), 1:1 (17:04) McGowan (Duris, Lehmann bei 5-4), 2:1 (43:12) Stauder (Morris, Warda), 3:1 (44:23) Gohlke (Morris), 3:2 (49:03) Duris (Gradl, Finkel) - Strafminuten: 14/10 - Zuschauer: 1826.

Das Spiel am Sonnabend: Tore: 0:1 (19:16) Warda, 0:2 (20:46) Miller (Warda), 0:3 (21:59) Saal (Krabbat, Feuerecker), 1:3 (34:45) McGowan (Duris, Turnwald bei 5-4), 2:3 (44:06) Arnold - Strafminuten: 8/14 - Zuschauer: 2761.

Am Sonnabend hatten die Indians gegen Peiting mit 2:3 die erste Heimniederlage der gesamten Play-offs hinnehmen müssen. Die Bayern waren vor allem in der ersten halben Stunde das bessere Team - vielleicht auch wegen eines Schachzugs, der die Serie zu ihren Gunsten kippen ließ. „Beim ersten Spiel waren wir zu Beginn viel zu müde nach der langen Busfahrt. Da haben wir mit Sponsoren gesprochen, die uns schließlich eine Übernachtung ermöglicht haben“, sagte Peitings Trainer John Sicinski. Die Bayern reisten am Karfreitag an, übernachteten in Langenhagen und absolvierten sogar am Sonnabendmorgen eine Trainingseinheit in der Eishalle Langenhagen - der Heimat der Scorpions.

hg

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Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 144 6 2. Marx Beate 1979 PhysioSpa Hannover 104 6 3. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 56 4 4. Knoop-Wente Marion 1968 TKH 53 4 5. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 53 4 6. Krause Ma [...]

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