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Indians-Sieg mit fadem Beigeschmack

Hartes Derby Indians-Sieg mit fadem Beigeschmack

Erst war das Derby zwischen den Hannover Indians und den Scorpions am ausverkauften Pferdeturm ein echtes Eishockey-Spektakel, dann zeigten einige der 4608 Fans sich von ihrer schlechtesten Seite. Den kühleren Kopf trotz aufgeheizter Stimmung behielten die Indians. Sie gewannen mit 3:1 (2:0, 1:1, 0:0).

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Es ging zur Sache im Derby.

Quelle: Sielski

Hannover. Das Spiel geriet am Ende in den Hintergrund. Nachdem sich Gästestürmer Stefan Goller verletzt hatte (53. Minute) und Indians-Kapitän Sebastian Lehmann in die Kabine musste, flogen zahlreiche Bierbecher auf die Bank der Gäste. Auch aus dem Gästeblock flogen immer wieder Gegenstände aufs Eis.

Die Hannover Indians haben im Stadion am Pferdeturm die Hannover Scorpions empfangen.

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Die Stimmung war bereits von der ersten Sekunde an hitzig gewesen. Kein Wunder, es war das erste Derby in der  traditionsreichen Heimstätte der Indians seit der Finalniederlage der Nord-Oberliga vergangene Saison. Zeit für Wiedergutmachung. Gute Chancen gab es anfangs aber nicht.

Nach acht Spielminuten allerdings die erste Prügelei. Indianer Bradley McGowan und Scorpions-Verteidiger Yannik Mund gerieten aneinander. McGowan musste behandelt werden. Das Auge blau, die Nase blutig. Die nächste Rangelei folgte nach einem Check (15.) gegen Scorpion Igor Bacek – und eine Fünf-Minuten- plus Spieldauer-Strafe gegen Maxi Pohl (Indians). Die Strafe war der Weckruf für die Gastgeber.

Mitten in die Hektik traf Dennis Schütt zur 1:0-Führung (16.). Die Scorpions füllten wieder auf, doch die Indians blieben eiskalt – und erhöhten in Unterzahl. Robby Hein traf zum 2:0 (19.). Das zweite Drittel begann besser für die Gäste. Robin Thomson traf zum Anschluss (26.). Das Spiel blieb hart. Nach 31 Spielminuten foulte Indians-Kapitän Sebastian Lehmann Scorpions-Keeper Jimmy Hertel. Ausnahmsweise flogen keine Fäuste. Aber nur eine Minute später gab es das nächste Tor für die Hausherren: Oliver Duris stocherte den Puck zum 3:1 ein.

Im Abschlussdrittel passierte erst nicht viel. Die Indians verwalteten den Vorsprung. Sieben Minuten vor Schluss blieb dann aber Scorpions-Stürmer Goller mit einer Knieverletzung liegen und musste vom Eis getragen werden. Indians-Kapitän Lehmann hatte ihn unglücklich getroffen. Dafür erhielt er eine Matchstrafe. Aus Reihen der Heimfans flogen zahlreiche Bierbecher auf die Scorpions-Bank. Der traurige Abschlussakkord eines ansonsten mitreißenden Eishockey-Spiels. Da geriet es fast in den Hintergrund, dass Hannover seit gestern Indianerland ist. Zumindest bis zum nächsten Derby.

Den fünften Heimsieg in dieser Saison haben die Fans des ESC Wedemark gestern Abend schon vor Augen gehabt. Gegen die Saale Bulls Halle machte die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss aus einem 1:3-Rückstand eine Führung, kassierte aber 69 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich und unterlag mit 5:6 (1:2, 2:1, 2:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Für den ESC trafen vor 306 Zuschauern Michael Budd und Brett Beebe doppelt, außerdem war Reiko Berblinger erfolgreich.

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