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Indians siegen im ersten Play-off mit 4:1

Eishockey Indians siegen im ersten Play-off mit 4:1

Gelungener Auftakt in der zweiten Play-off-Runde der Eishockey-Oberliga: Die Indians setzten sich vor heimischen Publikum mit 4:1 gegen den EC Peiting aus Bayern durch. Bereits am Donnerstag steht das zweite Spiel an – diesmal in Bayern.

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Aus dem Gewühl heraus: Sebastian Lehmann (Vierter von links) bejubelt mit Bradley McGowan (rechts) sein 2:0 für die Indians. Foto: Sielski

Quelle: Sielski

Hannover. Spätestens in dieser Szene war klar: Der Mann ist einfach nicht aufzuhalten. In der 38. Spielminute behauptete Bradley McGowan, Stürmer der EC Hannover Indians, den Puck hinter dem eigenen Tor und ließ sich auch von den Angriffen der Stürmer des EC Peiting nicht irritieren.

Mit 4:1 konnten sich die Hannover Indians am Dienstagabend gegen den EC Peiting durchsetzen.

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Dass McGowan schließlich der Stock eines Gegenspielers noch am Unterarm hing, als er bereits die Mittellinie erreicht hatte und von dort einen Konter einleitete, sorgte für Szenenapplaus im Eisstadion am Pferdeturm.

Und nach Spielende war der Jubel noch etwas größer: Die Indians bezwangen die Bayern im Auftaktspiel der zweiten Runde hoch verdient mit 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) und gingen damit in der Play-off-Serie der Eishockey-Oberliga mit 1:0 in Führung.

Bereits nach sechseinhalb Minuten hatte McGowan für die Führung gesorgt. Schon in der regulären Saison hatte der Kanadier, von den Indians während des bereits laufenden Spielbetriebs verpflichtet, oft genug für besondere Momente in den ECH-Aktionen gesorgt - nicht nur wegen 29 Toren und 46 Vorlagen in 29 Partien.

Sebastian Lehmann legte nach rund einer Viertelstunde in Überzahl das 2:0 nach. Damit ging es ins Mitteldrittel, in dem die Peitinger aktiver wurden und vor allem im Powerplay Druck ausübten. Doch der ECH - ob in Unterzahl oder numerischer Gleichheit - hielt dagegen, blockte Schüsse, unterband Pässe und hatte ohnehin einen starken Boris Ackers im Tor. In der Serie gegen Neuwied hatte der ECH in drei Spielen lediglich vier Gegentore kassiert - die gestrige Defensivleistung war eine weitere Steigerung. Ab der 34. Minute konnten sich die Gastgeber dann wieder befreien, Armin Finkel und Frederik Gradl besaßen Möglichkeiten zum dritten Tor.

Doch erst im Schlussabschnitt war es soweit: Lehmann erhöhte, erneut im Powerplay, auf 3:0. Der Peitinger Ehrentreffer von Andreas Feuerecker (52.) machte die Partie nur kurzzeitig wieder spannend. Robby Hein, der am Ende einer starken Schicht seiner Sturmreihe einen Schuss von Werner Hartmann gekonnt abfälschte, sorgte nur fünf Minuten später für den 4:1-Endstand.

„Eine neunstündige Busfahrt war für uns Neuland. Die Spieler waren vom Kopf her in den ersten 20 Minuten noch nicht da“, sagte Peitings Coach John Sicinski. Sein Trainerkollege Fred Carroll war logischerweise anders gelaunt. „Aber wir müssen trotzdem noch besser werden.“

Tore: 1:0 (6:32) McGowan, 2:0 (15:26) Lehmann (Gerartz bei 5-4), 3:0 (46:00) Lehmann (McGowan, Gerartz bei 5-4), 3:1 (51:07) Feuerecker (Krabbat, Radu bei 5-4), 4:1 (56:11) Hein (Hartmann)

Von Stephan Hartung

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Zweite Play-off-Runde

Die EC Hannover Indians haben am Donnerstagabend beim EC Peiting mit 1:4 (0:0, 1:0, 0:4) verloren. Damit steht es im Play-off-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga ausgeglichen 1:1.

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