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Indians scheitern in den Play-Offs

1:4 gegen Tölzer Löwen Indians scheitern in den Play-Offs

Raus mit Applaus: Der EC Hannover Indians hat sich aus den Play-Offs der Eishockey-Oberliga verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Tobias Stolikowski unterlag beim EC Bad Tölz mit 1:4. Die Bayern sicherten sich damit den nötigen dritten Sieg und entschieden die Viertelfinal-Serie gegen den ECH mit 3:0 für sich.

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Quelle: Sielski

Tölz. Vor 2237 Zuschauern in der schmucken Hacker-Pschorr-Arena erwischten die Gastgeber den besseren Start. Stefan Reiter brachte sein Team mit 1:0 in Führung (10.). Ein Treffer mit Ankündigung. Tölz hatte Chancen im Minutentakt. Die Indians hatten in Überzahl den Ausgleich auf dem Schläger, das nächste Tor fiel aber auf der anderen Seite. Jordan Baker, schon am 3:2-Sieg der Tölzer am Pferdeturm mit einem wichtigen Tor für seine Mannschaft beteiligt, überwand ECH-Keeeper Mirko Pantkowski zum 2:0 (18.).

Ein Novum in dieser Serie: Nie führte zuvor eines der Teams mit zwei Treffern. Die Indians, die ohne den verletzten Carsten Gosdeck angetreten waren, kämpften sich mit viel Leidenschaft zurück in die Partie. Brian Gibbons (31.) stellte zur Mitte des Spiels den Anschlusstreffer her – und das in Unterzahl. Fortan drängten die Hannoveraner auf den Ausgleich.

Umso bitterer, dass Reiter (39.) mit seinem zweiten Tor des Abends den Indians das Momentum wieder nahm. Ein Schock, von dem sich Stolikowskis Team nicht mehr erholte. Johannes Sedlmayr (59.) entschied mit dem 4:1 die Partie und damit auch die Serie.
Am Ende bleibt eine starke Leistung der Indianer und die Erkenntnis, in der kompletten Serie gegen die Tölzer Löwen zwar die für die Play-Offs üblichen harten Zweikämpfe geführt, aber nie die Fair-Play-Linie überlaufen zu haben. Von beiden Teams. Es gab weder Spieldauerdisziplinarstrafen noch Matchstrafen, kein Vergleich zur Indians-Serie gegen Herne. Im Gegenteil: Im Vorfeld der Serie gab es humorvolle Grüße zwischen Hannover und Bad Tölz in den sozialen Netzwerken. Die Indians freuten sich auf das Verspeisen von Weißwurst mit Knödeln – der Konter aus Bayern folgte prompt auf das kulinarische No-Go. „Bestellt nie wieder Woasswuascht mit Gnedl“, hieß es in einem Kurzvideo.

Tore: 1:0 (10.) Reiter (Strobl, Kathan), 2:0 (18) Baker (Sedlmayr, Endraß), 2:1 (31) Gibbons (Hein bei 4-5), 3:1 (40.) Reiter (Kathan, Strobl), 4:1 (59.) Sedlmayr (Baker, Strobl) – Strafminuten: Tölz 8, Hannover 8 – Schiedsrichter: Ulpi Sicorschi     

Stephan Hartung

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