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Indians gründen Leistungszentrum für Nachwuchs

Eishockey Indians gründen Leistungszentrum für Nachwuchs

Es soll der neue Leuchtturm am Pferdeturm werden: Der ECH Hannover Indians und die Icehockey Academy gründen ein neues Leistungszentrum, um die Eishockey-Talente von morgen auszubilden.

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ECH-Clubchef Florian Heinze (links) und Arthur Wachter von der Icehockey Academy unterschreiben den Kooperationsvertrag.

Quelle: Foto: Rehberg

Hannover. Ein in Hannover am Pferdeturm ausgebildetes Eishockeytalent, das für den EC Hannover Indians in der DEL2 spielt: Das ist noch Zukunftsmusik, aber der erste Schritt, dass das einmal Wirklichkeit wird, ist seit gestern gemacht.

Möglich werden soll das durch das neue Eishockey-Leistungszentrum, für das ECH-Clubchef Florian Heinze und Arthur Wachter von der Icehockey Academy Mannheim die Verträge unterschrieben. „Es soll ein Eishockeyprojekt werden, das leuchtturmartige Strahlkraft für den Norden besitzt“, sagte Heinze.

Talente fürs Profiteam

Das Ziel ist es, jungen Talenten aus dem eigenen Verein die Gelegenheit zu bieten, „Eishockey auf hohem Niveau zu lernen“, so Heinze. Das sei in der Vergangenheit mit „wechselhaftem Erfolg“ gelungen. Der ECH stünde im Nachwuchsbereich in Konkurrenz zu anderen Standorten, und es sei vorgekommen, dass talentierte Spieler „ihre Perspektive woanders gesehen haben“. Das soll demnächst nicht mehr vorkommen. „Im Idealfall schafft es ein Nachwuchsspieler aus dem eigenen Verein wieder in die erste Mannschaft und den Profibereich“, sagte Heinze. „Dafür gehen wir auch als Verein etwas mehr ins Risiko, das aber für uns überschaubar ist“, sagte ECH-Vorstandsmitglied Heiko Martens.

Grundlage für das Projekt ist die Kooperation mit der bislang in Mannheim beheimateten Icehockey Academy. Dabei handelt es sich um einen reinen Ausbild

Zwölf der 100 Spieler werden mit der Akademie nach Hannover kommen, um für die Young Indians, den ECH-Nachwuchs, zu spielen. Die Talente werden in Gastfamilien untergebracht und sollen nicht nur sportlich betreut werden. „Mit Schulen in Hannover führen wir bereits erste Gespräche“, sagte Heinze.

Indians bilden von Bambinis bis zur U19 aus

ECH gibt es 150 junge Puckjäger, künftig soll es für sie ein einheitliches Ausbildungs- und Trainingskonzept geben – von den Bambinis bis zur U19. Das älteste Jugendteam soll möglichst schnell in der DEL2 etabliert werden, damit der Sprung in den Profi- und Halbprofibereich nicht zu groß wird.

Der ECH will jedoch nicht nur Talente aus der Region Hannover fördern, er hofft mit seinem Nachwuchskonzept auch junge Spieler aus ganz Norddeutschland für den Leistungsbereich ab U16 begeistern zu können. Ralph Stenger, der in den nächsten Tagen zum Trainerteam stoßen wird, arbeitet derzeit noch in Straubing. „Selbst dort kennen Jugendliche die Indians“, sagte er . „Denen müssen wir gar nicht viel erzählen.“

Sulkovsky: „Ein Ausrufezeichen“

Für David Sulkovsky, den Geschäftsführer der Indians Spielbetriebsgesellschaft, ist das neue Leistungszentrum „ein Riesenschritt. So etwas gab es bisher nicht, deshalb ist das ein Ausrufezeichen für unseren gesamten Sport.“ In Deutschland gebe es halt nicht so viele Nachwuchsspieler wie in anderen Ländern.

Auf die Fangfrage, ob Len Soccio in die Pläne eingeweiht sei, antwortete Sulkovsky mit einem Lächeln. Nach HAZ-Informationen werden der neue Trainer für das Oberligateam und ein neuer Spieler am Dienstag vorgestellt. Es wäre eine Überraschung, wenn dieser Trainer nicht Soccio hieße.

Von Heiko Rehberg

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