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Eishockey

Indians schlagen Lausitzer Füchse mit 4:1

Von Björn Franz

Die Hannover Indians nahmen nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinander durch einen 4:1-Sieg gegen die Lausitzer Füchse am Sonntag wieder Kurs auf die Play-offs der 2. Eishockey-Bundesliga.
Foto: Nach zwei Niederlagen hatten die Indians wieder Grund zum Jubeln.

Nach zwei Niederlagen hatten die Indians wieder Grund zum Jubeln.

© Florian Petrow

Hannover. Irgendwie passte es zu den Minustemperaturen am Pferdeturm. Als Dylan Gyori in der 24. Minute von der Strafbank aufs Eis sprang, fackelte er nicht lange. Der Stürmer des EC Hannover Indians nahm den schönen Steilpass von Michael Fröhlich auf, lief alleine auf das Tor der Lausitzer Füchse zu – und schloss mit einem trockenen Schuss eiskalt zum vorentscheidenden 2:0 für die Indians ab. Die gaben das Heft danach nicht mehr aus der Hand und nahmen nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinander durch einen 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)-Sieg wieder Kurs auf die Play-offs der 2. Eishockey-Bundesliga.

Danach hatte es allerdings speziell zu Spielbeginn keineswegs ausgesehen. Denn der Tabellenfünfte aus Sachsen erwischte vor 2179 tapfer der Kälte trotzenden Zuschauern den besseren Start. Minutenlang schnürten sie die Indians, bei denen Peter Baumgartner in der Verteidigung den wegen drei Zehnminutenstrafen fehlenden Markus Gleich ersetzte, vor deren Tor ein. Doch Zählbares sprang dabei nicht heraus – zumal der hannoversche Torwart Thomas Ower eine sehr starke Leistung zeigte.

Seine Vorderleute benötigten ein wenig mehr Anlaufzeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Erst nach zehn Minuten konnten sich die Gastgeber befreien – und zeigten, wie man Torchancen effektiv nutzt. Zunächst staubte Jamie Chamberlain zum Führungstreffer ab, nachdem Füchse-Keeper Jonathan Boutin einen Rückhandschuss von Ryan McDonough nicht festhalten konnte. Dann erhöhte Gyori im Mittelabschnitt auf 2:0. Und spätestens als der bereits am Freitag bei der 3:5-Niederlage in Ravensburg zweimal erfolgreiche McDonough Boutin eine Viertelstunde vor Schluss mit einem trockenen Handgelenkschuss von der blauen Linie überraschte, war die Partie endgültig gelaufen. Dass die obligatorische Ehrenrunde trotz des Sieges ausfiel, hatte einen einfachen Grund: Spieler und Zuschauer wollten schnell ins Warme.

Tore: 1:0 (16:10) Chamberlain (Jelitto, McDonough), 2:0 (23:59) Gyori (Fröhlich), 3:0 (44:32) McDonough (Jelitto), 3:1 (58:09) Ross (bei 6-4), 4:1 (59:56) Brimanis (bei 5-6) – Zuschauer: 2179 – Strafminuten: Hannover 8, Lausitz 8 – Beste Hannoveraner: Thomas Ower, Jan Hemmes und Ryan McDonough – Nächstes Spiel: Indians – Bietigheim (Dienstag, 19.30 Uhr, Pokal-Halbfinale).

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