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Indians treten im Viertelfinale gegen Bad Tölz an

Nord-Staffel Indians treten im Viertelfinale gegen Bad Tölz an

Die Indians müssen sich im Viertelfinale mit Bad Tölz messen - nach dem Triumph gegen den Herner EV ist die Mannschaft mutiger geworden. Folgt nun das nächste kleine Eishockey-Wunder?

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Branislav Pohanka (Mitte) bejubelt seinen Treffer zum 4:2 für die Indians.

Quelle: Sielski

Hannover. Der EC Hannover Indians hat den Vorrundenmeister Herner EV in vier Spielen aus den Play-offs der Eishockey-Oberliga geworfen. Es war eine kleine Eishockey-Sensation. Folgt nun im Viertelfinale das nächste kleine Indians-Wunder? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Wie geht es nun weiter?

Die vier verbliebenen Vertreter der Nord-Staffel - dies sind außer den Indians auch die Teams aus Duisburg (3:0-Seriensieger gegen Halle), Tilburg (3:1 gegen Crocodiles Hamburg) und Essen (3:0 gegen Leipzig) - kreuzen nun die Schläger mit vier Mannschaften aus dem Süden. Der ECH trifft auf den EC Bad Tölz, die beste Mannschaft aus dem Süden. Der Modus der Serie ist weiterhin „Best-of-five“, drei Siege sind also zum Weiterkommen nötig. Los geht es für die Hannoveraner am Freitag (19.30 Uhr) in Bayern, am Sonntag (19 Uhr) kommen die Tölzer an den Pferdeturm.

Welche Chancen hat der ECH gegen das beste Südteam im Viertelfinal-Play-off?

Gegen Herne, das Topteam aus dem Norden, hatte der ECH nach einhelliger Meinung auch keine Chance - nutzte diese aber. „Bad Tölz hat eine Mannschaft, die ähnlich wie Herne agiert - mit älteren Spielern, die gemütlich noch ein wenig rumzocken wollen“, sagt ECH-Kapitän Thomas Ziolkowski. Er glaubt, „dass uns Bad Tölz liegen könnte, wir müssen wie gegen Herne hart spielen und die Checks zu Ende fahren, um ihnen den Spaß zu nehmen“. Herne jedenfalls hatte in allen vier Spielen gegen die Indians keinen Spaß - das schönste Kompliment, das man den Hannoveranern machen kann.

Mal angenommen, die Indians würden den nächsten Favoriten rauswerfen: Wie würde es danach weitergehen?

Es folgen Halbfinale und Endspiel, der Sieger der Finalserie darf in die DEL2 aufsteigen - wenn er die wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt. „Wenn wir tatsächlich am Ende noch dabei sind, würden wir uns wegen eines Aufstiegs Gedanken machen“, sagt Indians-Geschäftsführer David Sulkovsky. Das allerdings könnte dann zu spät sein, denn für die DEL2 haben die Indians nicht gemeldet - die Bewerbungsfrist lief im Februar aus. Weil aber im Eishockey eine gewisse Flexibilität bei der Regelauslegung schon mal vorkommt, dürfte die Tür in die 2. Liga im Fall der Fälle noch nicht endgültig zu sein für die Indians.

Wo gibt es Karten für das erste Heimspiel im Viertelfinale?

Der Vorverkauf hat begonnen, Tickets für die Partie gegen Bad Tölz gibt es im Fanshop am Pferdeturm sowie im Internet unter www.eventim.de.

Was machen die ECH-Spieler zwischen den Serien?

Nach dem Sieg gegen Herne wurde am Freitagabend ordentlich gefeiert. ECH-Trainer Tobias Stolikowski gab seinen Spielern zweieinhalb Tage frei, heute Nachmittag geht es wieder aufs Eis als Beginn der Vorbereitung auf Bad Tölz.

Wie ist die Serie gegen Herne rückblickend zu bewerten?

Auf jeden Fall als faustdicke Überraschung, denn die Indians mussten in der Zwischenrunde gegen die schlechtesten Mannschaften des Nordens nachsitzen - warfen aber nach dem ESC Wedemark in den Pre-Play-offs schließlich mit Herne das Topteam aus dem Rennen. Kurios: Dies gelang im Vorjahr auch den Icefighters Leipzig gegen die Füchse Duisburg - im Kader der Leipziger war damals Bradley Snetsinger, der viertbeste Scorer im Norden flog jetzt mit Herne raus.

In den ersten drei Spielen gegen Herne ging es rustikal zu, nicht nur auf dem Eis. Verlief Spiel Nummer vier friedlich?

In Spiel vier gab es keine Vorfälle wie in den drei Spielen zuvor, Hernes Trainer Francesco Petrozza entschuldigte sich in der Pressekonferenz offiziell für seinen Faustschlag gegen Stolikowski nach Spiel zwei - was auf einem Video, das sogar im Internet ein kanadisches Eishockey-Medium zeigte, bereits zu erkennen war. „Frank war damals im Fitnessstudio nicht der Fleißigste. Daher war sein Schlag nicht so hart“, sagte Stolikowski, der Petrozza vorher als seinen Freund bezeichnet hatte.

Wer spielt in den anderen drei Viertelfinalpartien?

Duisburg trifft auf Sonthofen, Essen auf Peiting und Selb auf die Niederländer aus Tilburg.

von Stephan Hartung

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