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Indians verlieren Anschluss an die Spitze

Eishockey Indians verlieren Anschluss an die Spitze

Der EC Hannover Indians kommt in der Eishockey-Oberliga ins Rutschen. Am Sonntag gab es die zweite Niederlage in Folge, nach dem 2:6 in Tilburg am Freitag verloren die Hannoveraner auch ihr Heimspiel gegen die Ice Fighters Leipzig mit 2:6. Die Scorpions hingegen konnten das Spiel gegen den HSV für sich entscheiden.

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Der erste Tiefschlag: Indians-Keeper Boris Ackers ist nach dem Leipziger 1:0 ebenso konsterniert wie Nick Bovenschen (r.) und Dennis Schütt (2. v. l.).

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Das war aus Sicht der Gastgeber nicht das einzige Ärgernis am Pferdeturm. Mit seinen Entscheidungen brachte Schiedsrichter Heiko Schoch Fans, Spieler und Trainerteam der Indians gegen sich auf. Besonders erregten sie sich nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Hugo Turcotte. Der Kanadier schoss beherzt aufs Tor, beim Ausschwingen des Schlägers traf er seinen Gegenspieler unglücklich am Kopf - und durfte nicht mehr mitspielen. „Wenn zwei gute Mannschaften gegeneinander Eishockey spielen, dann sollte man sie spielen lassen und nicht als Störer eingreifen“, sagte ECH-Trainer Fred Carroll. Turcotte war erst vor wenigen Tagen verpflichtet worden, um Branislav Pohanka zu ersetzen. Der Topscorer fällt nach einer Operation bis zum Jahresende aus, von ECH-Seite sprach man ohne detailliertere Angaben von einer „schwerwiegenden Krankheit“, an der Pohanka leide.

Zufriedene Gesichter gab es trotzdem. Das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) nutzte das Spiel für eine Typisierungs-Aktion. „Ich bin begeistert, schon vor Spielbeginn haben 70 Personen teilgenommen“, freute sich NKR-Geschäftsführerin Marlena Robin-Winn.

Tore: 0:1 (13:02) Schmitz bei 5-3, 0:2 (13:21) Neugebauer bei 5-4, 0:3 (26:51) Dörner, 1:3 (37:05) Lehmann, 1:4 (41:52) Martin bei 5-3, 1:5 (43:11) Eichelkraut bei 5-3, 2:5 (55:23) Gradl bei 5-4, 2:6 (59:59) Albrecht - Strafminuten: 41/14 - Zuschauer: 2658.

Scorpions haben Mühe

Die Hannover Scorpions benötigten einen Kraftakt, um den Hamburger SV mit 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) zu besiegen. Vor 700 Zuschauern in der Eishalle Langenhagen wendeten Phil Hungerecker (13.) und Andreas Morczinietz (15.) das Blatt nach dem 0:1 von Dustin Parks (9.). Der HSV glich im Mittelabschnitt durch David Vycichlo (26.) aus, ehe Christoph Koziol (33.) für das 3:2 sorgte. Auch das Schlussdrittel blieb umkämpft. Michael Piluso egalisierte (43.), auf das 4:3 von Daniel Lupzig (51.) hatten die Hanseaten aber keine Antwort mehr..

Einige Anlaufzeit hat der ESC Wedemark für den 6:2 (0:0, 2:1, 4:1)-Heimsieg gegen FASS Berlin gebraucht. Erst in der 34. Minute glich Michael Budd in Unterzahl die Führung der Gäste aus. Als FASS erneut traf, hatten Karan Moallim (39.), Brett Beebe (41., 43.) und Budd (42., 50.) vor 347 Zuschauern die Partie aber bereits entschieden.

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