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Indians verlieren trotz Aufholjagd gegen Herne

Eishockey Indians verlieren trotz Aufholjagd gegen Herne

Nach zuvor vier Siegen aus vier Spielen in der aktuellen Play-off-Saison musste Eishockey-Oberligist EC Hannover Indians seine erste Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Tobias Stolikowski verlor am gestern Abend beim Herner EV mit 2:5 (0:1, 2:3, 0:1). Mit diesem Erfolg verkürzte der Vorrundenmeister in der Serie auf 1:2. 

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Entwischt: Der Herner Stürmerstar Bradley Snetsinger war gestern von den Indians nicht zu halten.

Quelle: Heanisch

Hannover. Dennoch sind die Indians noch immer in der Vorhand und haben am Freitag (20 Uhr) am heimischen Pferdeturm die Chance, mit dem nötigen dritten Sieg die nächste Runde zu erreichen.
Nach den hitzigen Duellen zwischen Herne und Hannover in den ersten beiden Partien ließ der Beginn von Spiel drei nichts Gutes erahnen: Schon direkt nach dem Eröffnungsbully gab es Strafzeiten, Schiedsrichter Markus Krawinkel schickte Dominik Luft (HEV) und Brian Gibbons (ECH) nach drei Spielsekunden auf die Strafbank. 51 Sekunden später fanden sich dort mit Sam Verelst und Maximilian Pohl weitere Spieler der jeweiligen Mannschaft wieder. Doch vielleicht konnte Krawinkel damit früh genug ein Zeichen setzen, sodass es zwar im weiteren Spielverlauf auch große Strafen gab – aber nichts im Vergleich zu den vorherigen Duellen.

Die Indians, bei denen Mirko Pantkowski wieder im Tor stand, kassierten wie in den anderen Partien das Gegentor zum 0:1 – und diesmal sogar recht früh. Michael Ackers traf nach weniger als zwei Minuten zum 1:0.
Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhte Bradley Snetsinger, der zum Matchwinner werden sollte mit drei Treffern und einer Torvorlage, in Überzahl auf 2:0. Doch die Indians, die in der Serie gegen Herne bislang nur Rückstände von einem Treffer aufholen mussten, egalisierten sogar diese doppelte Hypothek. Tobias Schwab (27. Minute) gelang das Anschlusstor, Nicolas Turnwald glich im Powerplay sogar aus (30.), im ersten Drittel musste er noch nach einem harten Check kurzzeitig in die Kabine gebracht werden.

Für eine kurze Zeit agierte der ECH nun spielbestimmend. Doch als die über 100 mitgereisten Indians-Fans auf die erstmalige Führung warteten, schlug Snetsinger zu und traf zum 3:2 – das Unheil nahm seinen Lauf.

Tore: 1:0 (1:51) Ackers (Richter, Kreuzmann), 2:0 (23:23) Snetsinger bei 5-3, 2:1 (26:45) Schwab (Gibbons), 2:2 (29:35) Turnwald (Hein, Gibbons bei 5-4), 3:2 (31:05) Snetsinger (Ackers, Pietsch), 4:2 (33:05) Kleim (Snetsinger), 5:2 (43:47) Snetsinger (Luft, Verelst bei 5-4) – Strafminuten: Herne 27 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Manfred Schneider, Indians 44 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Lilik.     

Von Stephan Hartung

Das zweite Playoff-Spiel in Hannover erhitzt nach wie vor die Gemüter

Die Vorfälle vom Spiel am Sonntag waren gestern immer noch Thema – bei den Indians auf der Fahrt nach Herne, bei den Zuschauern in der Gysenberghalle vor und während der dritten Partie der Play-off-Serie.
Dass die Indians bislang das Überraschungsteam nach der regulären Saison sind, haben sie auch Torwart Mirko Pantkowski zu verdanken. Das wussten auch die Herner. Bei den Raufereien nach Schluss des zweiten Spiels fuhr HEV-Keeper Christian Wendler zur Indians-Bank, auf die sich Pantkowski gerade zurückziehen wollte. Pantkowski hatte bereits mit einem Schlittschuh das Eis verlassen, als ihm Wendler seine schwerer Torhüterkelle in den Rücken schlug. Dass beide Torhüter am Ende das gleiche Strafmaß erhielten 
(14 Strafminuten), war wohl der insgesamt unübersichtlichen Situation auf dem Eis geschuldet, denn das zuvor gut leitende Schiedsrichtergespann um Hauptreferee Eugen Schmidt konnte unmöglich alles im Blick behalten.
Nicht minder wichtig für den ECH ist aktuell Branislav Pohanka. Der Stürmer war in Spiel drei aber nur Zuschauer. Er erhielt am Sonntag nach Spielschuss eine Spieldauerdiszipliarstrafe, weil er mit dem Schläger gegen das Plexiglas geschlagen und damit die Herner Fans provoziert haben soll – was keine der zahlreich vorliegenden Videoaufnahmen belegen.
Apropos Video, apropos unübersichtliche Situation: Nicht aufgelöst werden kann die Frage, was zwischen Hernes Trainer Francesco Petrozza und ECH-Coach Tobias Stolikowski passierte. Gab es einen Faustschlag von Petrozza, oder nur ein Handgemenge des Herner Trainers mit Betreuern, wie die „Eishockey-News“ berichtet? Stolikowski hat die Sache abgehakt. „Frank und ich sind Freunde, er hat sich bei mir entschuldigt“, sagte der Indians-Coach. hg     

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