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Indians besiegen ESC Wedemark mit 5:3

Nachbarschaftsduell Indians besiegen ESC Wedemark mit 5:3

Den inoffiziellen Titel des hannoverschen Stadtmeisters hatte sich der EC Hannover Indians bereits vor zehn Tagen beim 3:1-Derbysieg gegen die Hannover Scorpions gesichert. Und auch im Heimspiel der Eishockey-Oberliga gegen den ESC Wedemark hatten die Indians in einem knappen Derby mit 5:3 die Nase vorn.

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Dennis Arnold trifft nur die Torlatte von Keeper Lukas Müller.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Seit Sonntag ist der ECH nun auch Regionsmeister 2016. Im Heimspiel der Eishockey-Oberliga gewannen die Indians auch das „kleine Nachbarschaftsduell“. Vor 2307 Zuschauern im Eisstadion am Pferdeturm bezwang die Mannschaft von Trainer Fred Caroll mit 5:3 (1:1, 2:2, 2:0) den ESC Wedemark.

Überraschend: Die Mellendorfer hielten die Partie gegen die Indians länger offen als am 8. Januar die Scorpions. Nach dem 1:0 von Sebastian Lehmann (6. Minute) und dem Ausgleich von Brett Beebe (11.) schien die Partie im Mitteldrittel seinen erwarteten Ausgang zu nehmen. Der ECH, der drei von insgesamt acht Überzahlspielen zu einem Torerfolg nutzte, setzte sich mit zwei Treffern von Robby Hein (22.) und André Gerartz (28.) im Powerplay auf 3:1 ab. Doch in Unterzahl gelang Beebe (31.) der Anschluss, Michael Budd (36.) in Überzahl sogar der Ausgleich. Erst im Schlussdrittel konnten die kampfstarken Gäste auf die Treffer von Hein (43.) und Bradley McGowan (57.) nicht mehr antworten.

„Es wäre für uns mehr drin gewesen. Meine Jungs sind heute aber nicht professionell aufgetreten und haben ständig gemeckert - so gewinnt man keine Spiele“, sagte ESC-Trainer Dieter Reiss.

Auf der Gegenseite sprach Fred Carroll von „einem Sieg mit Kampf. Mit nur acht Stürmern und sechs Verteidigern war es heute schwierig.“ Umso mehr freute er sich über die jüngste Ausbeute: Der ECH holte aus den vergangenen vier Spielen zehn von zwölf möglichen Punkten. Nur am Freitag beim 6:7 nach Penaltyschießen beim MEC Halle ließ sein Team zwei Zähler liegen. Diese Partie verfolgten übrigens im Live-Ticker der Indians 13 000 Fans - neuer Rekord für dieses Medium. „Jetzt haben sich die Spieler frei bis Dienstag verdient“, lobte Carroll, der dann auch wieder den verletzten Torhüter Boris Ackers zurückerwartet.

Tore: 1:0 (5:49) Lehmann (Gerartz, Schütt), 1:1 (10:23) Beebe (Budd, Gall), 2:1 (21:09) Hein (Gerartz, McGowan bei 5-4), 3:1 (27:28) Gerartz (Lehmann, McGowan bei 5-4), 3:2 (30:26) Beebe (Weikamp bei 4-5), 3:3 (3539) Budd (Spenke bei 5-4), 4:3 (42:25) Hein (Kraus, McGowan), 5:3 (56:40) McGowan (Gerartz, Schütt bei 5-3) - Zuschauer: 2307 - Strafminuten: 8/16 - Schiedsrichter: Jörg Edler.

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