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Neuer Indians-Star ist da

NHL Erfahrung am Pferdeturm Neuer Indians-Star ist da

Die Reisestrapazen sind ihm anzumerken. Fast sieben Stunden Flug von Toronto nach Amsterdam, dort umsteigen – am Donnerstagnachmittag landete Bob Wren schließlich in Langenhagen.

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Ankunft am Donnerstag in Langenhagen: Indians-Neuzugang Bob Wren.

Quelle: Eberstein

Hannover. „Es wird wohl zwei Wochen dauern, bis ich wieder voll im Rhythmus bin und die Zeitumstellung verkraftet habe“, sagt der Neuzugang des EC Hannover Indians. Für die ECH-Fans dürfte das völlig ausreichen – denn in 14 Tagen bestreitet der Eishockey-Oberligist sein erstes Testspiel, die Saison beginnt erst am 3. Oktober mit einer Auswärtspartie beim Hamburger SV (19.30 Uhr).

Wren hat in der National Hockey League (NHL), der besten Liga der Welt, einige Spiele für die Toronto Maple Leafs und die Anaheim Mighty Ducks bestritten. In den vergangenen zehn Jahren war er jedoch in Deutschland bei den Iserlohn Roosters und ERC Ingolstadt sowie in Österreich in Wien und Graz in den jeweils höchsten Ligen im Einsatz.

Es ist daher davon auszugehen, dass Wren zu den Topscorern der drittklassigen Oberliga gehören wird – auch wenn er im September schon 40 Jahre alt wird. „Ach“, sagt Wren und schmunzelt, „ich spiele schon lange Eishockey, arbeite immer hart an mir und meiner Fitness.“ Ihren neuen Star können die Indians-Fans am 30. August kennenlernen. Auf dem Gelände am Eisstadion am Pferdeturm findet dann von 17 bis 20 Uhr die Saisoneröffnungsfeier statt.

Wren spielte vor fünf Jahren zu seiner Iserlohner Zeit mit David Sulkovsky zusammen, eine Freundschaft zum heutigen Indians-Sportdirektor ist geblieben. „David hat mir viel Gutes über Hannover erzählt, auch über die tollen Fans. Ich freue mich darauf, mit ihm in einer Mannschaft spielen zu können.“

Bis zum offiziellen Trainingsbeginn am 1. September müsste aber irgendjemand am Pferdeturm Wren noch erzählen, dass Sulkovsky aufgrund einer langwierigen Handverletzung vielleicht gar nicht mehr aufs Eis zurückkehren wird. Zudem hat Sulkovsky in den kommenden Wochen noch genug zu tun – ohne ihn sind bislang erst sechs Stürmer im ECH-Kader gelistet. Wren, der einen Einjahresvertrag bekommen hat, ist einer davon, wird aber nicht allein die Tore schießen können.

„Ohne den Kontakt über David hätten wir einen solchen Spieler wie Bob nie bekommen“, sagt Teammanager Benjamin Ropers, der Wren am Flughafen abholte.

Stephan Hartung

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