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„Die Mannschaft kann, das Publikum will mehr“

Saisonfazit der Hannover Indians „Die Mannschaft kann, das Publikum will mehr“

Im regionalen Eishockey hat die Sommerpause begonnen. Als letzter Vertreter scheiterte der EC Hannover Indians am Montag im Play-off-Viertelfinale der Oberliga am EC Peiting mit 1:3 Siegen. Wir untersuchen, wie die Lage beim ECH am Pferdeturm ist.

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Zufriedenheit am Pferdeturm: Die ECH-Spieler haben die zweite Play-off-Runde in der Eishockey-Oberliga erreicht.

Quelle: Sielski

Hannover. Entspricht das sportliche Abschneiden den Erwartungen?

Vor der Saison wurde die Oberliga Nord um die Mannschaften aus den Staffeln Ost und West sowie den Abonnement-Meister der Niederlande, die Tilburg Trappers, erweitert. Die Indians hatten daher mit mehr Qualität und einer größerem Leistungsdichte in der neuen Liga mit 18 Teams gerechnet und das Erreichen der Play-offs (mindestens Platz 8)als vorsichtiges Ziel ausgegeben. Am Ende wurde es der 3. Platz nach der Vorrunde. „Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung des Teams, zumal wir auch noch die zweite Play-off-Runde erreicht haben“, sagt David Sulkovsky, ECH-Sportdirektor und -Geschäftsführer.

War in den Play-offs mehr drin?

In der ersten Runde bezwangen die Indians den EHC Neuwied glatt nach der Minimalzahl von drei Spielen. Gegen den EC Peiting war dann in vier Partien Endstation. Zwei Faktoren waren mit entscheidend. Im zweiten Spiel der Serie in Peiting konnte der ECH im 3. Drittel eine fünfminütige Überzahl nicht zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung nutzen - Peiting glich kurz darauf zum 1:1 aus, gewann die Begegnung mit 4:1. Ansonsten wären die Hannoveraner mit einem 2:0-Vorsprung in der Serie zurück an den Pferdeturm gekehrt. Dort gewann Peiting das Spiel Nummer 3, auch weil die Bayern einen Tag früher anreisten, um nicht wie bei ihrer Niederlage im Eröffnungsspiel die neunstündige Busfahrt in den Knochen zu haben. Zudem fehlte den Hannoveranern Dennis Schütt, bester Verteidiger der Oberliga Nord, wegen einer Gehirnerschütterung in der kompletten Serie. Er wurde als Aufbauspieler sowie als schussstarker Schütze im Powerplay schmerzlich vermisst.

Wann verabschieden sich die Indians von der Saison und ihren Fa ns?

Am kommenden Wochenende soll es rund um das Eisstadion am Pferdeturm die Saisonabschlussfeier geben. Ein genauer Termin stand noch nicht fest. Sulkovsky tendiert aber zu einer Veranstaltung am Sonntagnachmittag.

Zeichnet sich schon die Zukunft ab?

„Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und analysieren, mit welchen Spielern wir weitermachen wollen. Einen Großteil des Kaders möchten wir halten“, sagt Sulkovsky. Gute Voraussetzung für die Planung: Trainer Fred Carroll besitzt noch einen Vertrag für die neue Saison. Außerdem stehen die Spieler Boris Ackers, Robby Hein und Florian Kraus für ein weiteres Jahr unter Kontrakt. Ein gefühlter Neuzugang wird zudem Branislav Pohanka sein, der seinen Vertrag verlängert hat. Der Slowake hat seine schwere Krankheit überstanden, befindet sich aktuell im Aufbautraining. Weil Pohanka bleibt, müssen aber zwei der drei anderen ausländischen Spieler Bradley McGowan, Oliver Duris und Michal Kokavec gehen. Nach den Leistungen in der gesamten Saison dürfte McGowan erster Ansprechpartner für ein weiteres Engagement am Pferdeturm sein.

Geht es in der neuen Saison schon um den Aufstieg?

Jein. In ihrem dritten Oberligajahr haben sich die Indians zwar weiter an die Spitze herangearbeitet, das Duell mit Peiting als drittbestes Team der Oberliga Süd verlief auf Augenhöhe. „Was uns aber noch fehlt, ist mehr Tiefe im Kader, sodass wir mit vier kompletten Reihen spielen können“, sagt Sulkovsky. Der Geschäftsführer ergänzt: „Einem Aufstieg wollen wir uns nicht verschließen, die Tendenz gibt es natürlich.“ Er betont aber auch, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen stimmen müssten. Die mittelfristige Planung Sulkovskys sieht einen Sprung in die DEL 2 in der übernächsten Saison vor - ein früherer Zeitpunkt wäre aber auch denkbar. „Wir haben gemerkt: Die Mannschaft kann, die Zuschauer wollen mehr“, sagt Sulkovsky. Diese Eindrücke wolle er in der arbeitsintensiven Sommerpause mit in die Sponsorengespräche nehmen. Wenn die zweithöchste Spielklasse in Angriff genommen werden soll, dann aber aus eigener Kraft - ohne Zusammenarbeit mit anderen Vereinen aus der Region. „Wir sind gut aufgestellt und funktionieren als Eisgemeinschaft in der Stadt.“

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Starke Verlierer
Im Duell zwischen Peiting und Indians ging es turbulent zu, in dieser Szene wird der Hannoveraner Dennis Arnold (Mitte) ausgehebelt.

Raus mit Applaus: Der EC Hannover Indians ist aus den Play-offs der Eishockey-Oberliga ausgeschieden. Am Montaggabend verlor die Mannschaft von Trainer Fred Carroll mit 2:3 (1:1, 0:0, 1:2) beim EC Peiting. Die Süddeutschen gewannen damit die Zweitrunden-Serie mit 3:1 und zogen ins Halbfinale ein.

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