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So bereiten sich die Indians auf Herne vor

Play-offs So bereiten sich die Indians auf Herne vor

Die Indians möchten nicht noch einmal nach Herne – deshalb müssen sie am Freitag um 20 Uhr unbedingt gewinnen. Spiel Nummer vier ist ein Heimspiel, und das ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht eine gute Nachricht. .

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Im dritten Spiel in Herne durften die Indians zweimal jubeln. Doch diesmal waren zwei Tore zu wenig. 

Quelle: Haenisch

Hannover. Die Fans des EC Hannover Indians nahmen die erste Niederlage in der Play-off-Serie der Oberliga beim Herner EV mit Humor. „Egal, Zuhause ist das Weiterkommen ohnehin viel schöner“, lautete der Tenor bei den 100 mitgereisten hannoverschen Anhängern nach dem Spiel Nummer drei. Spiel Nummer vier am Freitag (20 Uhr) ist ein Heimspiel, und das ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht eine gute Nachricht. Gerade in Play-off-Begegnungen, in denen Kleinigkeiten entscheiden, kommt dem Publikum eine wichtige Rolle zu. „Ich hoffe, dass der Pferdeturm am Freitag brummt und bebt“, sagt Indians-Geschäftsführer David Sulkovsky und erwartet eine „besonders große Kulisse“.

Vorfreude auf Heimspiel

4000 Zuschauer dürften es mindestens werden, auch ein ausverkauftes Stadion (4600 Besucher) scheint möglich, denn vielen Eishockeyfans geht es wie Sulkovsky. „Ich bin voller Vorfreude. Es macht derzeit unheimlich viel Spaß, unseren Spielern auf dem Eis zuzuschauen.“

Positiv denken: Das ist Sulkovskys Motto. Es gibt ja auch gute Gründe dafür. Denn nach zwei knappen, vorher nicht erwarteten Erfolgen (2:1 nach Penaltyschießen in Herne, 2:1 in Hannover) verpassten die Indians zwar ihre erste Chance, die Best-of-five-Serie für sich zu entscheiden. Aber noch ist der Druck beim Vorrundenmeister größer. Verlieren die Herner am Freitag, endet für sie eine lange herausragende Saison mit einer Enttäuschung, korrigieren ließe sich dann nichts mehr. Verlieren die Indians, haben sie Sonntag in Herne eine weitere Chance. Doch darauf will sich beim ECH niemand verlassen. „Wir wollen vermeiden, dort noch einmal hinzufahren.“

Möglicherweise haben die Indians den Favoriten in den ersten beiden Spielen derart gereizt, dass er nun zur ohnehin vorhandenen Klasse die Konzentration hat, die zum Anfang fehlte. Der dritte Vergleich legt diese Befürchtung nahe: Die Herner spielten von Beginn an entschlossener, dass sie nach nicht einmal zwei Minuten in Führung gingen, war kein Zufall. Außerdem hatten sie die richtigen Schlüsse aus den beiden Niederlagen gezogen, was im zweiten Drittel dazu führte, dass die Gastgeber Konter-Eishockey spielten und bewusst zuließen, dass sich die Indians in ihrem Drittel festsetzten.

Das ist eine ungewöhnliche Spielweise für eine favorisierte Heimmannschaft, aber sie kommt Spielern wie dem dreifachen Torschützen Bradley Snetsinger entgegen. Wird das auch am Freitag die Taktik sein?

Die Indians werden das auf dem Schirm haben, und sie können ja tatsächlich viel Positives aus der ersten Play-off-Niederlage ziehen. Aus einem 0:2-Rückstand machten sie durch Tore von Tobias Schwab und Brian Gibbons ein 2:2. Diese Moral der Hannoveraner beeindruckte die Gastgeber spürbar. Wäre den Indians in dieser Phase oder später bei einer 20-sekündigen 5:3-Überzahl ein dritter Treffer gelungen, hätte das Herne vermutlich aus der Bahn geworfen.

Hoffnungsträger Pohanka

Schmerzlich vermisst wurden Dienstagabend Branislav Pohanka und Yannick Baier. Pohanka, zuletzt in bestechender Form, wird am Freitag auf jeden Fall wieder dabei sein. „Er ist eine der tragenden Figuren unseres Spiels“, sagt Sulkovsky. Der Indians-Geschäftsführer fühlt sich durch die Leistungen in den Play-offs - erst gegen die Wedemark Scorpions und nun gegen Herne - nachträglich bestätigt. „Was wir erhofft und erwartet hatten, ist eingetreten. Die Mannschaft zeigt jetzt ihr wahres Gesicht.“ Und hoffentlich am Freitag auch wieder das siegreiche Gesicht.

Sperre für Trainer? Nach den Vorkommnissen nach dem zweiten Spiel am Sonntag haben die Indians dem Deutschen Eishockey-Bund ein Protokoll der Geschehnisse geschickt und Videomaterial zur Verfügung gestellt. „Was da von den Herner Offiziellen passiert ist, geht gar nicht“, sagt Sulkovsky. „Trotz aller Emotionen muss man sich unter Kontrolle halten.“ Gemeint dürfte damit vor allem Hernes Trainer Frank Petrozza sein, der laut Augenzeugen ein Handgemenge angezettelt haben soll.

Zwei Clubs weiter: Die Füchse Duisburg und die Moskitos Essen haben das Play-off-Viertelfinale bereits gemeistert. Die Essener schlugen Leipzig dreimal (2:1, 2:1, 4:1), Duisburg hatte wenig Mühe bei drei Erfolgen gegen Halle (5:2, 6:3, 7:1). Im dritten Duell zwischen den Tilburg Trappers und den Crocodiles Hamburg liegen die Niederländer mit 2:1 vorn (4:3, 6:2, 3:4).

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