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Hannover Scorpions
Foto: Keeper als Pechvogel: Dimitri Pätzold (l.) kann es nicht fassen. Von seinem Rücken prallte der Puck zum 2:1 der Kölner ins Tor der Scorpions.

Viel Applaus gab es am Dienstagabend für die Hannover Scorpions – trotz einer 1:2-Niederlage in der Deutschen Eishockey-Liga gegen die Kölner Haie.

Foto: Unsportlich: Auch Iserlohner Fans beleidigen Spieler der Scorpions in der Ehrenrunde.

Es war ein überaus unerfreulicher Abend für die Hannover Scorpions. Und das gar nicht einmal in erster Linie wegen der 0:3-Niederlage, die sie am Freitag in Wolfsburg hinnehmen mussten. Was den Verantwortlichen des Eishockey-Erstligisten sauer aufstieß, war vielmehr in erster Linie das Verhalten einiger Unverbesserlicher im Fanblock der Scorpions.

Tor-Premiere: Robin Thomson (vorne) wird von Denis Shvidki (l.) und Cory Quirk nach seinem Treffer zum 3:1 gefeiert.

Feierlaune bei den Hannover Scorpions: Der gebürtige Hannoveraner Robin Thomson schießt beim 4:2-Sieg über Iserlohn das erste DEL-Tor seiner Karriere - und seine Mannschaft zum wichtigen Sieg.

Niederlage in Wolfsburg

Die Hannover Scorpions haben in der Deutschen Eishockey-Liga im Kampf um die Pre-Play-off-Plätze einen herben Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Igor Pavlov unterlag am Freitagabend beim EHC Wolfsburg mit 0:3 (0:0, 0:1, 0:2).

Foto: Trainer Igor Pavlov fühlt sich in Hannover und bei den Scorpions pudelwohl und wird voraussichtlich nächste Woche seinen Vertrag verlängern.

Vor der entscheidenden Phase in der Deutschen-Eishockey-Liga treiben die Hannover Scorpions die Kaderplanung voran: Trainer Igor Pavlov soll verlängern. Punkten soll das Team zudem am Freitagabend gegen Wolfsburg.

Nationaltorwart Dimitri Pätzold musste gegen die Augsburger Panther gleich fünfmal hinter sich greifen.

Runter auf Platz 9: Das war nicht nach den Vorstellungen der Hannover Scorpions und ihres Torwarts Dimitri Pätzold, der am Sonntag 30 wurde. Statt die entscheidende Phase zur Play-off-Qualifikation in der Deutschen Eishockey-Liga nun etwas entspannter angehen zu können, müssen nun wohl noch fünf Siege her.

3:1-Heimsieg gegen Düsseldorf
Martin Hlinka (l.) gratuliert Sergej Janzen (Mitte) nach dem 2:1 für die Scorpions.

Siege müssen nicht unbedingt schön. Der 3:1-Erfolg der Hannover Scorpions gegen die Düsseldorfer EG entsprang keiner überragenden und attraktiven Spielweise. Aber er brachte drei Punkte ein, und das vor allem zählte beim Blick auf die Play-off-Plätze in der Deutschen Eishockey-Liga.

„Er ist sicherlich bei allen Klubs auf dem Zettel“: Stürmer Gerrit Fauser hat sich mit starken Leistungen bei den Scorpions in den erweiterten Kreis der Nationalmannschaft gespielt.

Im Sommer laufen bei den Hannover Scorpions sämtliche Verträge, auch der von Trainer Igor Pavlov, aus. Aber Klubbesitzer Günter Papenburg ist optimistisch, dass es in der kommenden Saison wie gewohnt weitergehen wird.

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